Sonntag, 19. Juli 2015

Hagen Hills Trailrun 2015

Event-Shirt 2011
Lange hatte ich es mir auf die Fahne geschrieben. Ich wollte zurück in die "Hagen Hills", dort wo lt. "Erfinder" Marco Losch Zombies ihr Unwesen treiben, jedenfalls impliziert dies das Finisher, oder "Survivor" Shirt dies.

Die von Marco ausgearbeitete Strecke über rund 45 KM und über mehr als 1200 Höhenmeter hat es in sich. Gelaufen wird nicht nur dort, wo die Zivilisation feste Wege geschaffen hat. Nein, ein echter Trailrunner läuft abseits dieser Wege und sucht sich kaum sichtbare Pfade, oder läuft querfeldein. Nasse Füße wegen Sturzregen oder Bachquerungen sind für Trailrunner selbstverständlich. Das trocknet wieder.
Auch üblich für Trailrunning ist das insgesamt moderate Tempo. Es wird Rücksicht aufeinander genommen. Die gemeinsam absolvierte Strecke ist das Ziel. Das Landschaftliche Erlebnis und der freundschaftliche Umgang miteinander machen das Trailrunning zur perfekten Freizeitgestaltung für Sportverrückte.

Hagen Hills ist kein Wettkampf. Teilnehmen kann nur, wer von Marco eine Einladung erhält. Allerdings freut Marco sich über etwaige Anfragen, sofern man sich die Strecke zutraut und kein Eigenbrötler ist.

Good Morning Hagen!
Nach dem Regen...


 



Sonntag, 5. Juli 2015

MüMa on Tour - War das noch Laufen oder war das schon Duathlon?

Das war ja eine Nummer heute. Wir hatten heute die Auftaktveranstaltung zu MüMa on Tour.

Laufgruppe mit Mentor Heiko Thoms (5. von rechts)

Als ich um 7:30 Uhr zuhause bei einer Tasse Kaffee saß, brach draußen die Welt zusammen. Starkregen, Blitze und Donner vom allerfeinsten. Schnell schaute ich bei Regenradar wie sich das Wetter entwickeln würde. Um 9:00 Uhr sollte der Himmel aufreißen und es bestand sogar die Chance auf Sonne. Verrückt, denn die letzten Tage waren es stets um die 35 Grad oder mehr. Und bei diesen Temperaturen zu Laufen - davor hatte ich schon etwas Bange. Ich hatte meine Laufgruppenführer schon instruiert im Zweifelsfall die mit 30 KM geplante Strecke auf 25 km zu kürzen. Umso mehr hat mich gefreut, dass trotz der besonderen Wetterbedingungen so viele Läufer/innen gekommen sind.
Dann kam es aber anders als gedacht. Die Gewitter zogen tatsächlich um 9:00 Uhr ab. Der Regen dauerte aber noch etwas an, was wir als sehr angenehm empfunden haben. Nach einigen Minuten wurde es sogar trocken und die Luft war angehen rein. Als wir jedoch etwa die Hälfte der Strecke hinter uns hatten brach abermals ein Gewitter aus. Eigentlich war es mehr eine Gewitterserie. Dass der Regen jetzt wie aus Kübeln auf uns herunterschoss störte dabei gar nicht. Der Regen war angenehm warm und es war mehr ein Gefühl des Duschens. Sorgen machten uns jedoch die vielen Blitze, gepaart mit dem Mangel an Unterstellmöglichkeiten entlang dem Ruhrtal. An einer Unterführung unterbrachen wir den Lauf einige Minuten. Praktisch, dass zufällig genau hier unsere Verpflegungsstation mit Wasser, Apfelschorle, Bananen, Schokolade und vielem mehr auf uns wartete.
Alle sind gut ins Ziel gekommen und schwärmten von diesem außergewöhnlichen Erlebnis. Das ist gut so. Alle sind gesund ins Ziel gekommen. Hätte ich das Wetter richtig eingeschätzt, hätte ich den Lauf wohl abgesagt.
Für mich war das der erste 30 KM Lauf seit Oktober 2013. Es hat einen riesen Spaß gemacht. Lediglich die Blitze waren über...

Das Ruhrtal

Pitschnass an der Verpflegung: Sebastian Bolha, Heiko Thoms, Johannes Krüsemann-Stüwe (v.L.)


Läuferweisheit

Läuferweisheit