Freitag, 17. Oktober 2014

TRAILDORADO lockte Läufer und Helfer gleichermaßen

Was könnten wir uns mehr wünschen, als so ein dickes Lob der Teilnehmer?

Michele Ufer bewies auch bei der zweiten Auflage des inzwischen als "legendär" Titulierten 24h Trailrunning Events "TRAILDORADO" sein Organisationstalent. Als seine rechte Hand durfte ich auch in diesem Jahr ihn und seine Frau Burcin bei der Planung und Durchführung tatkräftig unterstützen. Das war anstrengend, aber es hat sich tausendmal gelohnt. Denn zu sehen wie alles klappt und mit welcher Begeisterung das Event angenommen wird, ist einfach überwältigend.



TRAILDORADO lockte Läufer und Helfer gleichermaßen. Zahlreiche Helfer und Läufer waren bereits im letzten Jahr dabei. Das ist auch gut so, denn TRAILDORADO soll seinen familiären Charakter beibehalten. Deshalb sollen an TRAILDORADO auch zukünftig bewusst nicht wesentlich mehr als 100 Läufer teilnehmen können. Die Startplätze könnten in Zukunft daher schnell ausgebucht sein. An dieser Stelle möchte ich alle Helfer (Verpfleger, Musiker, Zeitnehmer, Ersthelfer etc.) noch einmal ausdrücklich loben. Ihr habt einen tollen Job gemacht! Man merkt, dass Ihr mit Herzblut an die Sache herangeht. Den Titel "Helfende Helden" habt Ihr Euch redlich verdient! Ich denke, auch das Motto wurde voll erfüllt: TRAILDORADO ist auch eine Party.

Link: Liste der Teilnehmer und Helfer TRAILDORADO 2014

Wer an der nächsten Ausgabe von TRAILDORADO dabei sein möchte, der sollte also den Facebook Kanal abonnieren, oder eben regelmäßig auf die Veranstaltungs-Homepage www.traildorado.com nachsehen, damit Ihr den Anmeldestart nicht verpasst.

Auch in diesem Jahr war das Publikum gemischt. Einige Läufer wollten einfach nur Kontakte knüpfen und liefen nebenbei ein paar Kilometer. Andere Teilnehmer liefen gar nicht und ließen sich von den tollen Workshops und Vorträgen rund um das Thema Trailrunning und Outdoor-Erlebnisse im Allgemeinen inspirieren. Bei mir hinterließ der Vortrag von Nils Brüchert-Pastor über den Saharawi Sahara Marathon einen bleibenden Eindruck. In der Sahara wurde nämlich nicht nur gelaufen, die Teilnehmer lebten auch eine ganze Woche in Flüchtlingslagern - verteilt auf verschiedene Familien. Die Teilnehmer brachten bei der Gelegenheit auch Hilfsgüter mit. Link: Kurzbericht von Nils Brüchter Pastor zum Saharawi Sahara Marathon.

Neben den Erlebnisberichten gab es Fachvorträge zum Beispiel zum Thema Sportmassage, Outdoor Kraft- und Koordinationstraining. Nicht zu vergessen ist der hochkarätige Vortrag von "Barefoot Axel Krauss" (podofactum.de) zum Thema Füße.



Während sich die Teilnehmer im austauschten, fortbildeten oder einfach berieseln ließen, wurde auf der 3,7 KM langen Laufstrecke richtig geackert. "Die Strecke hat alles, was man von einem Trail erwartet" schwärmte Thomas Kühnen. Um so beachtlicher ist es, dass der Sieger Roman Packbier es auf stolze 173 KM brachte und damit sogar noch die Leistung des Vorjahressiegers Dennis Van der Stroom überbot. Dennis brachte es im letzten Jahr immerhin auf 162 KM. Die beste Staffel von den "Sportfreunden/Feuerwehr Ennepetal" brachte es übrigens auf unfassbare 234 KM. Eine Leistung, die ersteinmal geschlagen werden soll!
100%ig vergleichbar sind die Ergebnisse allerdings nicht, denn die mit der zweiten Auflage wechselte auch der TRAILDORADO Veranstaltungsort. Einige Läufer, die bereits im letzten Jahr dabei waren, hielten die neue Strecke sogar für noch anspruchsvoller. Aber das macht den Reiz von Trailrunning aus: Jede Strecke ist anders.

Die neue Location "Glörsee" in Breckerfeld kam gut an


Zuletzt möchte ich noch ein paar Links zu Beiträgen von Teilnehmern nennen. Es ist einfach schön zu sehen, was TRAILDORADO für Euch bedeutet.

Und weil er so schön ist: hier ist noch einmal der offizielle Trailer:

Läuferweisheit

Läuferweisheit