Sonntag, 24. August 2014

Schon gewusst... Radfahrer dürfen grundsätzlich auf der Straße fahren

Radfahrer stehen im ständigen Konflikt mit Autofahrern, Fußgängern und sogar mit anderen Radfahrern. Aber das müsste gar nicht so sein, wenn man gegenseitig mehr Rücksicht aufeinander nehmen würde. Was viele nicht wissen: Es besteht grds. keine Benutzungspflicht für den Radweg, berichtet der "Tagesspiegel". Lediglich, wenn die Benutzung durch das blaue Gebotsschild vorgeschrieben wird, hat der Radfahrer die Straße zu verlassen.

Ich fahre selbst Rennrad. Die Konflikte mit den anderen Verkehrsteilnehmern sind oft haarsträubend. Auf dem Radweg parken Autos, spielen Kinder, laufen ganze Menschentrauben scheinbar planlos durcheinander oder der Hund befindet sich, durch eine Leine getrennt, auf der anderen Seite des "Geh/Radwegs", wie sein Herrchen. Die Fahrbahnbeschaffenheit lässt meist zu wünschen übrig. Wer bereits mehrere Stunden Fahrt hinter sich hat, wird froh sein, wenn er nicht über Wurzeln oder Löcher im Asphalt fahren muss.
Wenigstens der Sportradfahrer sollte m. E. grundsätzlich auf den besser ausgebauten Straßen fahren. Leider habe nur wenige Autofahrer Verständnis hierfür.

Hier geht es zum Artikel:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/radfahrer-und-verkehrsregeln-besser-auf-der-strasse-bleiben-trotz-radweg/9973800.html

Sind Extremsportler einsam oder einfach nur glücklich?

Lesetipp: Spiegel-Interview mit Anne-Marie Flammersfeld:
Berglauf auf Gran Canaria. Foto: Thoms

Die erfolgreiche Extremsportlerin berichtet über ihre Erfolge und ihre Beweggründe. Über das, was sie stark macht und wie sie mit Niederlagen umgeht und ob Extremsportler einsam sind.

Wenn aus Laufen Leidenschaft wird und diese Leidenschaft zur Lebensaufgabe, dann bleiben zwangsläufig andere Dinge auf der Strecke. Außenstehende fragen dann schon mal "wovor läufst Du weg?". Auch mir wurde einmal diese Frage gestellt. Anne-Marie Flammersfeld beantwortet diese Frage elegant mit "ich laufe vor nichts weg, ich laufe auf etwas zu".

Laufen befreit, motiviert und schafft Perspektiven. Oft hat man beim oder nach dem Laufen eine völlig neue Sicht auf die Dinge. Wenn ich in der Natur unterwegs bin, bin ich oft sehr glücklich. Dabei fällt mir auf, dass ich bis auf meine Laufsachen und vielleicht einen Rucksack mit Wasser, etwas Proviant und/oder ein GPS Gerät dabei habe. Es ist für mich daher offensichtlich, dass es nicht die tollen technischen Gimmicks oder Statussymbole sind, die uns glücklich machen. Zu leugnen, dass die Versuchung groß ist sich mit überflüssigen Schnick-Schnack einzudecken ist zwecklos. Ganz ohne technisches "Spielzeug" komme ich nicht aus. Muss ich auch nicht. Mein Glück finde ich aber draußen. Deshalb versuche ich auch täglich raus zu kommen.

Laufen kann auch neue Verbindungen schaffen. Es wäre fatal zu behaupten, Laufen mach einsam. Der Anschluss an eine Laufgruppe schafft auf einem Sprung etliche neue Kontakte. Daraus können neue Freundschaften entstehen.

Schließlich ist auch der gesundheitliche Aspekt nicht zu unterschätzen. In unserer "Wohlstandsgesellschaft" sind die Menschen häufig viel zu dick. Sie bewegen sich zu wenig und ernähren sich falsch. Da schafft Laufen Abhilfe. Die positiven Auswirkungen des Laufens auf die Gesundheit sind ausreichend bewiesen und lasse sich problemlos am eigenen Leib erleben.

Aber kommen wir zurück auf das Thema Extremläufer. Extremläufer sind zweifellos häufiger unterwegs als der gemeine Hobbysportler. Das oft auch an ungewöhnlichen Orten, mit besonderen Herausforderungen und zu ungewöhnlichen Zeiten. Das Training findet dann zum großen Teil alleine statt. Ist das schlecht? Wenn das Alleinsein kein Ende nimmt und nicht darauf achtet seine Freundschaften zu pflegen, kann das schon mal ein Problem werden. Wenn aber die Mischung stimmt, sind die "Ausflüge" gute Gelegenheiten um den Kopf frei zu kriege und Probleme oder knifflige Aufgaben zu lösen. Dafür muss man tatsächlich nicht zwangsläufig am Schreibtisch sitzen. Im Gegenteil. Mit etwas Abstand vom eigentlichen Problem finden sich oft ganz neue Lösungsansätze. Stress, der vorher vorhanden war, löst sich meist von selbst auf.


Sonntag, 17. August 2014

LT-Bittermark Ruhrklippenlauf

Ruhrklippenlauf LT-Bittermark (Foto: Seiche)
Einen schönen Artikel über unseren Ruhrklippenlauf hat Stephan Reinke von der "Westfälische Rundschau" geschrieben. Etwas schmunzlen musste ich dennoch, als ich von der "zermürbenden Strecke" und den "schmerzenden Muskeln" gelesen habe. Klar, der Ruhrklippenlauf ist nichts für Laufanfänger. Dass es in Dortmund und Umgebung aber genug Langstreckenläufer gibt, zeigt die rege Teilnahme. Gestern wurde die Kapazität des Parkplatzes fast gesprengt. Läuft man den Ruhrklippenlauf regelmäßig, gewöhnen sich auch die Muskeln an das für "Flachlandtiroler" ungewohnt anspruchsvolle Terrain. Aus eigener Erfahrung kann ich jedem fortgeschrittene Läufer nur dringend empfehlen auch solche anspruchsvollen und abwechslungsreichen Läufe in das eigene Programm aufzunehmen. So kommt man aus dem gewohnten Trott. Denn häufig werde ich von Läufern gefragt wie sie sich verbessern können. Als Erstes ist Abwechslung im Training gefragt. Der Ruhrklippenlauf könnte einer dieser Bausteine sein. Jeden 3. Samstag im Monat habt Ihr die Gelegenheit hierzu. Der Ruhrklippenlauf ist mit seiner inzwischen 165. Ausgabe schon längst eine Institution in Dortmund. Wer gerne und lange läuft, sollte sich überlegen, ob er sich einem Verein anschließt. Der LT-Bittermark ist auf Langstreckenläufe spezialisiert. Wenn Du Dich angesprochen fühlst, schaue doch einfach mal vorbei! Mit Gleichgesinnten läuft es sich viel schöner! Die Teilnahme ist kostenlos. Es werden jedoch Spenden entgegen genommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wenn Du Dich hier angesprochen gefühlt haben solltest, möchte ich Dich gleich noch auf eine weitere Veranstaltung aufmerksam machen: Alle 2 Jahr veranstalten die 5 großen Laufvereine in Dortmund einen 5-Etappenlauf "Rund um Dortmund". Auf der Homepage http://www.rundumdortmund.de findest Du alle Termine. Auch die Vereine stellen sich hier kurz vor.

Wenn Trailrunning Dein Ding ist, darfst Du TRAILDORADO am 11. und 12. Oktober 2014 in Breckerfeld (bei Hagen) nicht verpassen. Du hast 24 Stunden Zeit so viel zu laufen, wie Du möchtest. In der Zeit wo Du nicht läufst, knüpfst Du neue Freundschaften und lässt Dich von atemberaubenden Vorträgen berieseln: www.traildorado.com

Weitere Informationen zum Ruhrklippenlauf gibt es auf der Vereinshomepage www.lt-bittermark.de

Zum Artikel der WAZ (mit Bildergalerie):
http://www.wr.de/ruhrklippe

Donnerstag, 14. August 2014

Bittermärker beim Gladbeck Halbmarathon 2014

Der Sparkassenlauf in Gladbeck ist jedes Jahr einen Besuch wert. Auf verschiedenen Distanzen bis zum Halbmarathon konnten sich am 10. August sich die Athleten auf dem wunderschönen 5 KM Rundkurs messen. Traditionell spielte auch das Wetter mit. Für manch einen war es jedoch schon zu warm...

Ich selbst befinde mich nach meiner Verletzungspause noch in der Aufbauphase. Das war eine gute Gelegenheit um als mentaler Unterstützer für meine Vereinskollegen vor Ort zu sein. Gleichzeitig konnte ich etwas Werbung für unser Event "TRAILDORADO" machen.

Pressemitteilung meines Vereins LT Bittermark Dortmund
Trotz des Schwülen Wetters lief es für einige Athleten des LT Bittermark beim Sparkassenlauf in Gladbeck hervorragend, so kamen auch 2 Athleten aufs „Stockerl“. Timm Fanselow lief eine pers. Bestzeit und belegte in der MHK den 2. Platz in 1:32:23 mit nur 4 Sekunden Vorsprung vor Kai Uwe Dammer, der in 1:32:27 3. der MHK wurde. Schneller war Marcel Zöllner, der in 1:29:28 das Treppchen der M30 um 8 Sekunden als 4. verpasste. Neue pers. Bestzeiten gab es für Mario Martini in 1:39:22 und Bernd Arling, der in 2:00:03 ganz knapp die 2 Stunden nicht unterbieten konnte. Auf der 10 KM Strecke erreichte Sonja Plischke in 0:56:44 zum ersten Mal das Ziel unter 60 Minuten.
Weitere Ergebnisse: HM: Marc Richter, 1:44:35; Andrea Bussmann, 2:02:58; 10 KM: Marc Richter, 0:56:54;

Hier sind einige Impressionen:
(Bilder: Heiko Thoms)







Mehr Bilder gibt es hier: Bildergalerie Gladbeck Halbmarathon von Heiko Thoms

Hier geht es zu den offiziellen Ergebnissen: http://www.teamsoft-sportzeit.de/events/gladbeck/

Sonntag, 10. August 2014

TRAILDORADO punktet mit exklusivem Video über den ICE Ultra Marathon

Am 11. und 12. Oktober 2014 startet die zweite Auflage des "legendären" TRAILDORADO. TRAILDORADO ist 24 Stunden Event. Neben einem 24 Stunden Trailrunning Wettbewerb gibt es Workshops und Vorträge über Extremläufer und Grenzerfahrungen aller Art. Die Teilnehmer des ersten TRAILDORADO im Oktober 2013 waren von der Organisation und der familiären Atmosphäre begeistert. Live-Musik und DJs sorgten für die Party-Stimmung am "Base-Camp". Veranstalter Michele Ufer zeigt sich zuversichtlich: "Ich bin mir sicher, dass wir mit TRAILDORADO ein unvergleichliches Event von Läufer für Läufer haben".

Im letzten Jahr präsentierten Michele Ufer und Tobias Meinken ihren Film "Marathon am Mt. Everest". Diese Vorpremiere haute die Zuschauer förmlich vom Hocker. Auch in diesem Jahr wird es hochkarätige Beiträge geben. Dabei wären zum Beispiel ein Bericht über eine Weltumrundung und eine Videodokumentation über ein Rennen der besonderen Art: der "ICE-Ultra" von der Serie "Beyond the Ultimate".

Einen kleinen Vorgeschmack hierauf gibt es hier:

Samstag, 9. August 2014

Es läuft...

Es gibt gute Nachrichten. Ich laufe wieder. 
Wer diesen Blog verfolgt hat, hat mitbekommen, dass ich seit rund 2 Jahren mit Schmerzen an meiner rechten Ferse zu kämpfen habe. Ich habe bereits mehrfach pausiert, aber ich bin froher Dinge, dass die Entzündung jetzt vollständig ausgeheilt ist. Die zunächst befürchtete "Haglund-Ferse" hat sich nach einem MRT nicht bestätigt. Ich habe vor etwa 2 Wochen das Lauftraining wieder aufgenommen und laufe derzeit Strecken von maximal 20 KM - schmerzfrei.
In diesem Sinne: Bis bald im Wald.

Läuferweisheit

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