Samstag, 26. April 2014

Realistische Ziele setzen

Nur wer sich die richtigen Ziele setzt, wird mit seinem Sport glücklich.

Der Traum von Millionen Läufern ist es, den Marathon einmal unter 3 Stunden zu laufen, oder einen 10 KM Wettkampf unter 40 Minuten. Trotzdem gelingt es vielen von ihnen nicht.


Schrittweise verbessert:

Ich beim Mallorca Marathon 2011, nicht unter 3, aber stolz und glücklich!

Start Ruhrmarathon 2007, erstmals unter 4 Std.
Start Hamburg Marathon 2008, erstmals unter 3:30 Std


Mein 29. Marathon: In Wien hat es 2012 endlich geklappt. Never give up!

Nicht immer ist das falsche Training schuld an der Misere. Manchmal mangelt es einfach am Talent. Einen Faktor, den man mit viel Fleiß im gewissen Rahmen kompensieren kann. Aber das hat seine Grenzen.

Die richtige Trainingssteuerung, das richtige Material, eine gehörige Portion Motivation, das sind die maßgeblichen Faktoren. Natürlich sollte der Athlet gesund und die Ziele realistisch sein.

Woran aber erkennt man ob ein Läufer talentiert ist?
Vergleicht man eine Gruppe Sportler die aktuell den gleichen Leistungsstand haben und trainiert man diese Gruppe gleich, dann wird man feststellen, dass der eine Sportler schneller Fortschritte macht als der Andere. Der Sportler, der mehr Fortschritte macht, hat mehr Talent. Im Grunde ist es eigentlich ganz einfach.

Um seine Motivation langfristig erhalten zu können ist es daher notwendig Seine Ziele realistisch zu setzen. Und dabei sollte man sich nicht davon beeinflussen lassen, was Andere bereits erreicht haben, oder erreichen wollen. Ziele sind ein nicht zu unterschätzender Faktor, der uns dazu bringt uns zu bewegen. Und das sogar dann, wenn es in Strömen regnet.

In erster Linie ist Sport gesund und soll Spaß machen. Hierfür ist es glücklicherweise nur wenig entscheidend, welche Zeit auf einer Urkunde steht. Nicht umsonst verzichten viele Sportler ganz auf Wettkämpfe. Und wer schon einmal einen Wettkampf gelaufen ist, und vielleicht selbst nicht sehr schnell ist, der wird festgestellt haben, dass direkt vor ihm jemand ist, an den er sich festhalten kann. Diesen einen Läufer lässt er nicht aus den Augen. Ihn vielleicht noch zu überholen, dass ist das Größte! Wen interessiert da noch, wer um den ersten Platz kämpft?

Wie kann sich ein Läufer dennoch motivieren?

  • Man macht den Sport "für sich“
  • Man bekommt "den Kopf frei"
  • Der allgemeine Fitness Zustand wird verbessert 
  • Man fühlt sich wohler 
  • Man verabredet sich mit Freunden 
  • Man verbessert sich 
  • Man setzt Ziele realistisch
  • Man ist stolz auf das was man erreicht hat 

Es gibt also keinen vernünftigen Grund, warum man nicht laufen gehen sollte, nur weil man trotz allem Einsatz nicht die selben Resultate erzielt, wie andere Läufer.

Ich kenne viele Genussläufer. Einige davon waren sogar einmal sehr schnelle Läufer. Viele von ihnen laufen heute immer noch viel, vielleicht sogar noch mehr als früher. Aber Heute laufen sie mit mehr Leidenschaft. Sie machen Fotos und schreiben Berichte. Auch das motiviert Sie selbst und selbstverständlich auch andere Läufer. Wäre es nicht schade, wenn es diese Läufer nicht geben würde?

Was macht einen guten Läufer aus?
Wann ist man eigentlich ein guter Läufer? Wer bestimmt das? Ist es ein Läufer, der eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Zeit läuft? Ist es ein Läufer, der über viele Jahre verletzungsfrei bleibt? Ist es ein Läufer, der zwar nicht sehr schnell ist, aber über Berge durch Wüste und Schnee läuft? Ich sage euch etwas: Diese Frage sollte jeder für sich selbst beantworten.

Meine drei wichtigsten Trainingsregeln:

  1. Kontinuität im Training
  2. Gute Grundlagenausdauer durch höhere Umfänge im wirklich ruhigem Tempo
  3. Differenziertes Tempotraining: Ganz lang und langsam, sowie kurz und schnell. Nicht immer "mittelmäßig"

Läuferweisheit

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