Donnerstag, 27. November 2014

Die Zeit der faulen Socke

Da hat man sich durch diverse Verletzungspausen gequält, denkt "Jetzt geht es wieder los" und dann...
Tja mit Rückschlägen muss man rechnen. Aber muss es denn gleich eine Lungenentzündung sein?
Seit fast 2 Wochen hänge ich nun zuhause rum. Dabei kann ich von Glück reden, dass ich schon wieder so gut drauf bin und diese Zeilen schreiben kann. Irgendwann musste sich das viele Training ja auch mal nützlich machen, nicht nur auf Urkunden.
Tatsächlich hatte es mich buchstäblich von den Socken gehauen. Bis 40 Grad Fieber waren nicht leicht wegzustecken. Ein Kreislaufzusammenbruch führte sogar dazu, dass ich mich auf den Boden im Flur fallen lassen musste. Kaum zu glauben, aber der 4 Meter Weg von der Dusche bis auf´s Bett war nicht mehr zu schaffen.
Die Saison ist damit offiziell gelaufen. Laufen - ja ich hatte eigentlich vor meine jüngst antrainierte Form in zwei das Jahr abschließenden Wettkämpfe zu stecken. Ein 10 KM und ein 5 KM-Lauf fehlen mir noch um bei der Vereinsmeisterschaft gewertet zu werden. Einen zweiten Platz hatte ich mir ausgerechnet.
Es ist wie es ist. Ich bin inzwischen eh ein "alter Hase". Ich bin genug Wettkämpfe gelaufen und muss mich nicht mehr selbst beweisen, geschweige denn mich darüber definieren. Also nehme ich es gelassen und mache das, was der Doc empfiehlt: Viel Ruhe, viel trinken, viel Schlafen. Das bekomme ich hin. Ich habe da diesen Schalter, der, wenn es sein muss, ganz schnell von Wettkampfmodus auf Regenerationsmodus umschalten kann. Die berühmten "Hummeln im Hintern" verspüre ich bei dem schönen Wetter der letzten Tage auch. Dennoch habe ich die Ruhe und lehne mich zurück und entspanne mich. Sie wird wieder kommen, die Zeit der Ziele. Jetzt ist die Zeit der faulen Socke. Und das ziehe ich durch solange es sein muss.

Samstag, 1. November 2014

Iserlohner Kultlauf

Laufen macht mit etwas Abwechslung wirklich noch mehr Spaß.
Ich laufe gerne. Am liebsten laufe ich in Gesellschaft und durch profilierte Landschaften. Immer die gleichen Runden drehen ist doch langweilig. Das Laufen ist nicht alleine Mittel zum Zweck. Es soll Spaß machen. Und deshalb sehe ich mich immer wieder mal nach alternativen Strecken um. Meine Hausstrecke laufe ich inzwischen eher selten, dafür freue ich mich aber, wenn ich sie mal wieder laufen darf.

Einen schönen Lauf südlich von Dortmund möchte ich hier vorstellen: Der Iserlohner Kultlauf. Der Veranstalter wirbt nicht ganz zu unrecht mit einer anspruchsvollen Strecke. Auf 25 Kilometern sind immerhin über 500 Höhenmeter zu überwinden. Gelaufen wird in zwei Tempogruppen. Welches Tempo gelaufen wird, verrät der Veranstalter "LG Iserlohn" aber nicht. Es ist lediglich die Rede von 2:15 bis 2:20 bzw. 2:40 bis 2:50. Ich war heute in der schnelleren Gruppe unterwegs. Nach 2 Std. 13 waren wir im Ziel (gelaufene Zeit). Das machte ein Pace von ca. 5:15 Min/KM.
Der Lauf wurde von zwei Verpflegungsstellen mit Wasser, Bananen und Keksen lohnend unterbrochen. Allerdings war das nur ein kleiner Vorgeschmack auf das üppige Kuchenbuffet am Zielort.




Alle Fotos: J. Meyer (www.motivatedbynature.eu)

Leider habe ich auf der Veranstalterhomepage http://www.lauftreff.tus-iserlohn.de/index.php/kultlauf keine Navigationsfähige Adresse gefunden. Der Hinweis "Der Start und das Ziel sind das Fußballstadion im Lägertal" Brachte mich an den Rand der Verzweiflung. Nach langem Suchen und spekulieren führte mich folgende Adresse direkt zum Start/Zielort: "In der Läger 4, Iserlohn". Ihr solltet somit leicht dorthin finden.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich an dieser Stelle eine tolle Veranstaltung meines Vereins LT Bittermark Dortmund:
Jeden 3. Samstag im Monat veranstalten wir ebenfalls einen 25 KM Landschaftslauf mit über 400 Höhenmetern. Es werden mehrere Tempogruppen angeboten. Eine Startgebühr gibt es nicht. Eine Anmeldung ist ebenso wenig erforderlich. Das Vereinssparschwein freut sich nach dem Lauf aber über eine kleine Spende. Auch hier gibt es während und nach dem Lauf Verpflegung vom Verein. Ihr seid herzlich eingeladen!
Nähere Informationen zum Ruhrklippenlauf: https://www.lt-bittermark.de/front_content.php?idart=122

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Volkslauf in Dortmund-Mengede

Der Volkslauf in Dortmund Mengende stand unter keinem guten Stern. Nach dem schweren Pfingststurm war der Volksgarten Mengende, wie viele andere Parks und Wälder im Raum Dortmund schwer verwüstet und für Monate gesperrt. Der Volkslauf musste schließlich abgesagt, oder vielmehr verschoben werden.
Am vergangenen Sonntag wurde die noch sehr junge Veranstaltung nachgeholt. Dabei präsentierte der Herbst bestes Laufwetter.
Auf der 10 KM Strecke starteten insgesamt 102 Teilnehmer.
Auf der 5 KM Strecke waren es immerhin 204 Teilnehmer.
Hinzu kamen weitere Sportler bei Bambini-Läufen oder Walking.

Mein Vereins- und Trainingspartner Thomas Lein versuchte sich auf der 5 KM Strecke und wurde nur wenige Tage nach seiner hervorragenden Leistung beim München Marathon (2 Std. 57 Min) Gesamtzweiter.

Beeindruckend ist auch die Leistung der jungen Nachwuchläuferin Nora Pitula, die auf 10 KM, 5 KM und 800 Meter startete und 3 Mal den 3. Platz erreichte.

Foto: Romy Pitula

10km Running
Männer
1.555Sascha van Staa1992mLC Rapid Dortmund0:33:55
2.554Alvar Valero1990mLC Rapid Dortmund0:36:55
3.197Michael Erbe1969mDie Ääthnoiden0:38:17
Frauen
1.206Marion Fladda1984wLaufen-in-Dortmund.de0:45:40
2.7Stefanie Danne1974wLauftreff Mengede0:47:51
3.416Nora Pitula1999wLG Olympia Dortmund0:49:22


5km Running
Frauen
1.182Elwira Dressel2000wWJ U151.Tus Westfalia Hombruch0:23:51
2.185Sandra Dressel2002wWJ U131.Tus Westfalia Hombruch0:24:05
3.29Nora Pitula1999wWJ U161.LG Olympia Dortmund0:24:34

Männer
1.12336Myron Kantzoglou1970mM401.Runnerspoint WOR Dortmund0:17:26
2.12314Thomas Lein1970mM402.Lauftreff Bittermark0:18:32
3.12323Helmut Nolte1963mM501.0:18:33

Es steht übrigens schon ein neuer Termin fest:
Sonntag, der 21.06.2015. Notiert Euch das schon mal in Euren Kalender. Wahrscheinlich werde ich mir dort auch "die Beine vertreten".

Freitag, 17. Oktober 2014

TRAILDORADO lockte Läufer und Helfer gleichermaßen

Was könnten wir uns mehr wünschen, als so ein dickes Lob der Teilnehmer?

Michele Ufer bewies auch bei der zweiten Auflage des inzwischen als "legendär" Titulierten 24h Trailrunning Events "TRAILDORADO" sein Organisationstalent. Als seine rechte Hand durfte ich auch in diesem Jahr ihn und seine Frau Burcin bei der Planung und Durchführung tatkräftig unterstützen. Das war anstrengend, aber es hat sich tausendmal gelohnt. Denn zu sehen wie alles klappt und mit welcher Begeisterung das Event angenommen wird, ist einfach überwältigend.



TRAILDORADO lockte Läufer und Helfer gleichermaßen. Zahlreiche Helfer und Läufer waren bereits im letzten Jahr dabei. Das ist auch gut so, denn TRAILDORADO soll seinen familiären Charakter beibehalten. Deshalb sollen an TRAILDORADO auch zukünftig bewusst nicht wesentlich mehr als 100 Läufer teilnehmen können. Die Startplätze könnten in Zukunft daher schnell ausgebucht sein. An dieser Stelle möchte ich alle Helfer (Verpfleger, Musiker, Zeitnehmer, Ersthelfer etc.) noch einmal ausdrücklich loben. Ihr habt einen tollen Job gemacht! Man merkt, dass Ihr mit Herzblut an die Sache herangeht. Den Titel "Helfende Helden" habt Ihr Euch redlich verdient! Ich denke, auch das Motto wurde voll erfüllt: TRAILDORADO ist auch eine Party.

Link: Liste der Teilnehmer und Helfer TRAILDORADO 2014

Wer an der nächsten Ausgabe von TRAILDORADO dabei sein möchte, der sollte also den Facebook Kanal abonnieren, oder eben regelmäßig auf die Veranstaltungs-Homepage www.traildorado.com nachsehen, damit Ihr den Anmeldestart nicht verpasst.

Auch in diesem Jahr war das Publikum gemischt. Einige Läufer wollten einfach nur Kontakte knüpfen und liefen nebenbei ein paar Kilometer. Andere Teilnehmer liefen gar nicht und ließen sich von den tollen Workshops und Vorträgen rund um das Thema Trailrunning und Outdoor-Erlebnisse im Allgemeinen inspirieren. Bei mir hinterließ der Vortrag von Nils Brüchert-Pastor über den Saharawi Sahara Marathon einen bleibenden Eindruck. In der Sahara wurde nämlich nicht nur gelaufen, die Teilnehmer lebten auch eine ganze Woche in Flüchtlingslagern - verteilt auf verschiedene Familien. Die Teilnehmer brachten bei der Gelegenheit auch Hilfsgüter mit. Link: Kurzbericht von Nils Brüchter Pastor zum Saharawi Sahara Marathon.

Neben den Erlebnisberichten gab es Fachvorträge zum Beispiel zum Thema Sportmassage, Outdoor Kraft- und Koordinationstraining. Nicht zu vergessen ist der hochkarätige Vortrag von "Barefoot Axel Krauss" (podofactum.de) zum Thema Füße.



Während sich die Teilnehmer im austauschten, fortbildeten oder einfach berieseln ließen, wurde auf der 3,7 KM langen Laufstrecke richtig geackert. "Die Strecke hat alles, was man von einem Trail erwartet" schwärmte Thomas Kühnen. Um so beachtlicher ist es, dass der Sieger Roman Packbier es auf stolze 173 KM brachte und damit sogar noch die Leistung des Vorjahressiegers Dennis Van der Stroom überbot. Dennis brachte es im letzten Jahr immerhin auf 162 KM. Die beste Staffel von den "Sportfreunden/Feuerwehr Ennepetal" brachte es übrigens auf unfassbare 234 KM. Eine Leistung, die ersteinmal geschlagen werden soll!
100%ig vergleichbar sind die Ergebnisse allerdings nicht, denn die mit der zweiten Auflage wechselte auch der TRAILDORADO Veranstaltungsort. Einige Läufer, die bereits im letzten Jahr dabei waren, hielten die neue Strecke sogar für noch anspruchsvoller. Aber das macht den Reiz von Trailrunning aus: Jede Strecke ist anders.

Die neue Location "Glörsee" in Breckerfeld kam gut an


Zuletzt möchte ich noch ein paar Links zu Beiträgen von Teilnehmern nennen. Es ist einfach schön zu sehen, was TRAILDORADO für Euch bedeutet.

Und weil er so schön ist: hier ist noch einmal der offizielle Trailer:

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Sein letzter großer Lauf

Mein Laufkollege Arnold lief in Berlin "seinen letzten großen Lauf". In 13 Jahren lief er 13 Marathons. Seinen ersten Marathon lief er übrigens ebenfalls in Berlin. Und so kam er auch zum LT Bittermark Dortmund. Der dortmunder Lauftreff bot seinerzeit ein Marathon-Vorbereitungsprogramm an. Arnold fand dort den Einstieg in den Laufsport und damit den Weg in ein gesünderes und zufriedenes Leben - und eine neue Leidenschaft. Arnold ist als langjähriges Mitglied beim LT Bittermark Dortmund längst eine feste Größe im Verein. Ohne Arnold würde etwas fehlen.

Eine Tolle Story, das fand auch die Presse und würdigte Arnold mit einem riesen Artikel.


Presseartikel:


Freitag, 26. September 2014

Mallorca - Nicht nur für Strandurlauber

Diesen Herbst verschlug es mich wieder einmal nach Mallorca. Was soll ich sagen? Die Insel ist einfach genial. Das Wetter ist in der Zeit von September bis Oktober einfach ideal für mich. Es ist warm genug für schöne Strandtage, aber nicht zu warm für Wanderungen oder Laufabenteuer.

Abstecher auf den GR 222

Kaum war der Urlaub gebucht, reifte in mir die fixe Idee den GR 221 "Route der Trockensteinmauern" zu laufen. Der GR 221 ist ein Wanderweg, der einmal von Osten bis Westen der Insel quer über das gesamte Tramuntana Gebirge führen soll. Aktuell sind ca. 80 Kilometer erschlossen und gut beschildert. Die Inselregierung arbeitet bereits seit Jahren an der weiteren Erschließung des Wanderweges. Das Problem: Über 90 % des Tramuntana Gebirges sind im Privateigentum. Mit den zahlreichen Eigentümern muss einzeln verhandelt werden und das kostet Zeit.

Mein Plan war, den bisher ausgeschilderten Weg von Pollenca bis nach Port de Soller zu laufen. Für die 80 KM lange Strecke mit etlichen Höhenmetern wollte ich mir zwei Tage Zeit lassen. Leider ist aus dem Vorhaben nichts geworden. Zum Einen plagten mich seit ein paar Tagen Achillessehnenprobleme (diesmal am linken Bein), zum Anderen mussten wir zum Ausgangspunkt ca. 80 KM mit dem Auto fahren. Ich habe es mir trotz aller Schwierigkeiten aber nicht nehmen lassen ein kleines Teilstück zu laufen: Von Pollenca zum Kloster Lluc. 

Immer wieder waren kleine Mauern mit Leitern zu überbrücken

Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass die Flüsse auch Wasser haben

Fantastisches Panorama


Kurz vor dem Ziel - Lluc - Für Wanderer noch 1 Std :-)


Es folgten einige lauffreie Tage, da mir die Gesundheit dann doch wichtiger war.

In den folgenden Tagen erwanderten wir die Umgebung rund um unseren Urlaubsort Cala Ratjada. Dabei stellte ich fest, dass die Umgebung hier ideal ist für kleinere Trailabenteuer bis zu 2 Stunden. Das reichte mehr als aus um den Rest des Urlaubs einen genialen Mix aus Laufen, Schwimmen und Sonnenbaden zu genießen :-).

Cala Ratjada, Promenade


Leuchtturm in Cala Ratjada


Läufer mit Skateboard und Raketenrucksack ;-)


Cala Agulla - Genug Strand zum Ausruhen

Anstrengender Pfad zum Piratenturm
Fantastisch: Wenn dieser Ausblick sich nicht lohnt...

Piratenturm Nord-Östlich von Cala Ratjada

Ich hoffe, Ihr seid jetzt motiviert und seht die schöne Insel mit meinen Augen.

Dienstag, 16. September 2014

Bittermärker beim Münster Marathon 2014


Am vergangenen Sonntag zeigte sich beim Münster Marathon bestes Laufwetter bei Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad, als sich die Bittermärker auf die 42,195 km lange Strecke machten. Dieses Mal hatte ich zwei Debütanten dabei: Ariane Schmidt und Detlef Spies. Beide meisterten ihren ersten Marathon mit Bravour und blieben deutlich unter den anvisierten 4 Std. 30 Minuten - lächelnd. Ich bin stolz auf meine Läufer/innen. Und ich bin auch froh, dass unser Trainingskonzept aufgeht. So waren in diesem Jahr auch keine Ausfälle aufgrund von Trainingsüberlastungen zu verzeichnen. Der Sport soll ja auch gesund sein - und hier ist die richtige Dosis entscheidend. 12 Wochen lang trainierten die Läufer/innen auf ihr großes Ziel hin. Das soll nicht bedeuten, dass 12 Wochen Training genug für einen Marathon sind. Die Vorraussetzung für die Teilnahme am Training war, dass schon über einen längeren Zeitraum Trainingsläufe um die 10 KM absolviert wurden.








Hier geht es zur Bildergalerie:
Münster Marathon 2014

Sonntag, 24. August 2014

Schon gewusst... Radfahrer dürfen grundsätzlich auf der Straße fahren

Radfahrer stehen im ständigen Konflikt mit Autofahrern, Fußgängern und sogar mit anderen Radfahrern. Aber das müsste gar nicht so sein, wenn man gegenseitig mehr Rücksicht aufeinander nehmen würde. Was viele nicht wissen: Es besteht grds. keine Benutzungspflicht für den Radweg, berichtet der "Tagesspiegel". Lediglich, wenn die Benutzung durch das blaue Gebotsschild vorgeschrieben wird, hat der Radfahrer die Straße zu verlassen.

Ich fahre selbst Rennrad. Die Konflikte mit den anderen Verkehrsteilnehmern sind oft haarsträubend. Auf dem Radweg parken Autos, spielen Kinder, laufen ganze Menschentrauben scheinbar planlos durcheinander oder der Hund befindet sich, durch eine Leine getrennt, auf der anderen Seite des "Geh/Radwegs", wie sein Herrchen. Die Fahrbahnbeschaffenheit lässt meist zu wünschen übrig. Wer bereits mehrere Stunden Fahrt hinter sich hat, wird froh sein, wenn er nicht über Wurzeln oder Löcher im Asphalt fahren muss.
Wenigstens der Sportradfahrer sollte m. E. grundsätzlich auf den besser ausgebauten Straßen fahren. Leider habe nur wenige Autofahrer Verständnis hierfür.

Hier geht es zum Artikel:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/radfahrer-und-verkehrsregeln-besser-auf-der-strasse-bleiben-trotz-radweg/9973800.html

Sind Extremsportler einsam oder einfach nur glücklich?

Lesetipp: Spiegel-Interview mit Anne-Marie Flammersfeld:
Berglauf auf Gran Canaria. Foto: Thoms

Die erfolgreiche Extremsportlerin berichtet über ihre Erfolge und ihre Beweggründe. Über das, was sie stark macht und wie sie mit Niederlagen umgeht und ob Extremsportler einsam sind.

Wenn aus Laufen Leidenschaft wird und diese Leidenschaft zur Lebensaufgabe, dann bleiben zwangsläufig andere Dinge auf der Strecke. Außenstehende fragen dann schon mal "wovor läufst Du weg?". Auch mir wurde einmal diese Frage gestellt. Anne-Marie Flammersfeld beantwortet diese Frage elegant mit "ich laufe vor nichts weg, ich laufe auf etwas zu".

Laufen befreit, motiviert und schafft Perspektiven. Oft hat man beim oder nach dem Laufen eine völlig neue Sicht auf die Dinge. Wenn ich in der Natur unterwegs bin, bin ich oft sehr glücklich. Dabei fällt mir auf, dass ich bis auf meine Laufsachen und vielleicht einen Rucksack mit Wasser, etwas Proviant und/oder ein GPS Gerät dabei habe. Es ist für mich daher offensichtlich, dass es nicht die tollen technischen Gimmicks oder Statussymbole sind, die uns glücklich machen. Zu leugnen, dass die Versuchung groß ist sich mit überflüssigen Schnick-Schnack einzudecken ist zwecklos. Ganz ohne technisches "Spielzeug" komme ich nicht aus. Muss ich auch nicht. Mein Glück finde ich aber draußen. Deshalb versuche ich auch täglich raus zu kommen.

Laufen kann auch neue Verbindungen schaffen. Es wäre fatal zu behaupten, Laufen mach einsam. Der Anschluss an eine Laufgruppe schafft auf einem Sprung etliche neue Kontakte. Daraus können neue Freundschaften entstehen.

Schließlich ist auch der gesundheitliche Aspekt nicht zu unterschätzen. In unserer "Wohlstandsgesellschaft" sind die Menschen häufig viel zu dick. Sie bewegen sich zu wenig und ernähren sich falsch. Da schafft Laufen Abhilfe. Die positiven Auswirkungen des Laufens auf die Gesundheit sind ausreichend bewiesen und lasse sich problemlos am eigenen Leib erleben.

Aber kommen wir zurück auf das Thema Extremläufer. Extremläufer sind zweifellos häufiger unterwegs als der gemeine Hobbysportler. Das oft auch an ungewöhnlichen Orten, mit besonderen Herausforderungen und zu ungewöhnlichen Zeiten. Das Training findet dann zum großen Teil alleine statt. Ist das schlecht? Wenn das Alleinsein kein Ende nimmt und nicht darauf achtet seine Freundschaften zu pflegen, kann das schon mal ein Problem werden. Wenn aber die Mischung stimmt, sind die "Ausflüge" gute Gelegenheiten um den Kopf frei zu kriege und Probleme oder knifflige Aufgaben zu lösen. Dafür muss man tatsächlich nicht zwangsläufig am Schreibtisch sitzen. Im Gegenteil. Mit etwas Abstand vom eigentlichen Problem finden sich oft ganz neue Lösungsansätze. Stress, der vorher vorhanden war, löst sich meist von selbst auf.


Sonntag, 17. August 2014

LT-Bittermark Ruhrklippenlauf

Ruhrklippenlauf LT-Bittermark (Foto: Seiche)
Einen schönen Artikel über unseren Ruhrklippenlauf hat Stephan Reinke von der "Westfälische Rundschau" geschrieben. Etwas schmunzlen musste ich dennoch, als ich von der "zermürbenden Strecke" und den "schmerzenden Muskeln" gelesen habe. Klar, der Ruhrklippenlauf ist nichts für Laufanfänger. Dass es in Dortmund und Umgebung aber genug Langstreckenläufer gibt, zeigt die rege Teilnahme. Gestern wurde die Kapazität des Parkplatzes fast gesprengt. Läuft man den Ruhrklippenlauf regelmäßig, gewöhnen sich auch die Muskeln an das für "Flachlandtiroler" ungewohnt anspruchsvolle Terrain. Aus eigener Erfahrung kann ich jedem fortgeschrittene Läufer nur dringend empfehlen auch solche anspruchsvollen und abwechslungsreichen Läufe in das eigene Programm aufzunehmen. So kommt man aus dem gewohnten Trott. Denn häufig werde ich von Läufern gefragt wie sie sich verbessern können. Als Erstes ist Abwechslung im Training gefragt. Der Ruhrklippenlauf könnte einer dieser Bausteine sein. Jeden 3. Samstag im Monat habt Ihr die Gelegenheit hierzu. Der Ruhrklippenlauf ist mit seiner inzwischen 165. Ausgabe schon längst eine Institution in Dortmund. Wer gerne und lange läuft, sollte sich überlegen, ob er sich einem Verein anschließt. Der LT-Bittermark ist auf Langstreckenläufe spezialisiert. Wenn Du Dich angesprochen fühlst, schaue doch einfach mal vorbei! Mit Gleichgesinnten läuft es sich viel schöner! Die Teilnahme ist kostenlos. Es werden jedoch Spenden entgegen genommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wenn Du Dich hier angesprochen gefühlt haben solltest, möchte ich Dich gleich noch auf eine weitere Veranstaltung aufmerksam machen: Alle 2 Jahr veranstalten die 5 großen Laufvereine in Dortmund einen 5-Etappenlauf "Rund um Dortmund". Auf der Homepage http://www.rundumdortmund.de findest Du alle Termine. Auch die Vereine stellen sich hier kurz vor.

Wenn Trailrunning Dein Ding ist, darfst Du TRAILDORADO am 11. und 12. Oktober 2014 in Breckerfeld (bei Hagen) nicht verpassen. Du hast 24 Stunden Zeit so viel zu laufen, wie Du möchtest. In der Zeit wo Du nicht läufst, knüpfst Du neue Freundschaften und lässt Dich von atemberaubenden Vorträgen berieseln: www.traildorado.com

Weitere Informationen zum Ruhrklippenlauf gibt es auf der Vereinshomepage www.lt-bittermark.de

Zum Artikel der WAZ (mit Bildergalerie):
http://www.wr.de/ruhrklippe

Donnerstag, 14. August 2014

Bittermärker beim Gladbeck Halbmarathon 2014

Der Sparkassenlauf in Gladbeck ist jedes Jahr einen Besuch wert. Auf verschiedenen Distanzen bis zum Halbmarathon konnten sich am 10. August sich die Athleten auf dem wunderschönen 5 KM Rundkurs messen. Traditionell spielte auch das Wetter mit. Für manch einen war es jedoch schon zu warm...

Ich selbst befinde mich nach meiner Verletzungspause noch in der Aufbauphase. Das war eine gute Gelegenheit um als mentaler Unterstützer für meine Vereinskollegen vor Ort zu sein. Gleichzeitig konnte ich etwas Werbung für unser Event "TRAILDORADO" machen.

Pressemitteilung meines Vereins LT Bittermark Dortmund
Trotz des Schwülen Wetters lief es für einige Athleten des LT Bittermark beim Sparkassenlauf in Gladbeck hervorragend, so kamen auch 2 Athleten aufs „Stockerl“. Timm Fanselow lief eine pers. Bestzeit und belegte in der MHK den 2. Platz in 1:32:23 mit nur 4 Sekunden Vorsprung vor Kai Uwe Dammer, der in 1:32:27 3. der MHK wurde. Schneller war Marcel Zöllner, der in 1:29:28 das Treppchen der M30 um 8 Sekunden als 4. verpasste. Neue pers. Bestzeiten gab es für Mario Martini in 1:39:22 und Bernd Arling, der in 2:00:03 ganz knapp die 2 Stunden nicht unterbieten konnte. Auf der 10 KM Strecke erreichte Sonja Plischke in 0:56:44 zum ersten Mal das Ziel unter 60 Minuten.
Weitere Ergebnisse: HM: Marc Richter, 1:44:35; Andrea Bussmann, 2:02:58; 10 KM: Marc Richter, 0:56:54;

Hier sind einige Impressionen:
(Bilder: Heiko Thoms)







Mehr Bilder gibt es hier: Bildergalerie Gladbeck Halbmarathon von Heiko Thoms

Hier geht es zu den offiziellen Ergebnissen: http://www.teamsoft-sportzeit.de/events/gladbeck/

Sonntag, 10. August 2014

TRAILDORADO punktet mit exklusivem Video über den ICE Ultra Marathon

Am 11. und 12. Oktober 2014 startet die zweite Auflage des "legendären" TRAILDORADO. TRAILDORADO ist 24 Stunden Event. Neben einem 24 Stunden Trailrunning Wettbewerb gibt es Workshops und Vorträge über Extremläufer und Grenzerfahrungen aller Art. Die Teilnehmer des ersten TRAILDORADO im Oktober 2013 waren von der Organisation und der familiären Atmosphäre begeistert. Live-Musik und DJs sorgten für die Party-Stimmung am "Base-Camp". Veranstalter Michele Ufer zeigt sich zuversichtlich: "Ich bin mir sicher, dass wir mit TRAILDORADO ein unvergleichliches Event von Läufer für Läufer haben".

Im letzten Jahr präsentierten Michele Ufer und Tobias Meinken ihren Film "Marathon am Mt. Everest". Diese Vorpremiere haute die Zuschauer förmlich vom Hocker. Auch in diesem Jahr wird es hochkarätige Beiträge geben. Dabei wären zum Beispiel ein Bericht über eine Weltumrundung und eine Videodokumentation über ein Rennen der besonderen Art: der "ICE-Ultra" von der Serie "Beyond the Ultimate".

Einen kleinen Vorgeschmack hierauf gibt es hier:

Samstag, 9. August 2014

Es läuft...

Es gibt gute Nachrichten. Ich laufe wieder. 
Wer diesen Blog verfolgt hat, hat mitbekommen, dass ich seit rund 2 Jahren mit Schmerzen an meiner rechten Ferse zu kämpfen habe. Ich habe bereits mehrfach pausiert, aber ich bin froher Dinge, dass die Entzündung jetzt vollständig ausgeheilt ist. Die zunächst befürchtete "Haglund-Ferse" hat sich nach einem MRT nicht bestätigt. Ich habe vor etwa 2 Wochen das Lauftraining wieder aufgenommen und laufe derzeit Strecken von maximal 20 KM - schmerzfrei.
In diesem Sinne: Bis bald im Wald.

Sonntag, 13. Juli 2014

Runnerspoint: 20 % Extrarabatt auf bestimmte Kategorien

Es ist mal wieder Zeit zum Einkaufen. Diese Rabatte möchte ich Euch nicht vorenthalten. Der Gutschein gilt bis zum 27.07.2014.

Werbung:

Dienstag, 8. Juli 2014

Die Zeit heilt alle Wunden

Lange Dauerläufe sind wichtig für die Grundlagenausdauer. Und ist die Grundlage gut, ist auch der wichtigste Baustein für schnelle Ausdauerläufe gelegt. Tempointervalle sollten nur einen sehr kleinen Anteil am Training ausmachen. Sie bringen Würze, einen weiteren Trainingsreiz. Zu viele Tempoläufe machen jedoch mittelfristig schlapp. Der Trainingseffekt kehrt sich ins negative um.

Ich habe vier Wochen Laufpause hinter mir. Ein weiterer Versuch die chronische Entzündung des Schleimbeutels an der rechten Ferse in den Griff zu bekommen. Dauerläufe reizten die Ferse immer wieder, ich bekomme das einfach nicht in den Griff. Ein einfacher 20 KM Lauf nach der Pause brachte die Ernüchterung - es ist noch nicht ausgestanden. Wie lange so etwas dauern kann? Die ersten Überlastungserscheinungen traten vor ca. 2 Jahren auf...


Dienstag, 1. Juli 2014

Die schnellste Marathonstrecke der Welt mit Top Besetzung

Dennis Kimetto und Tsegaye Kebede, zwei der erfolgreichsten Marathonläufer der Welt, werden beim 41. Berlinmarathon ein spektakuläres Rennen abliefern.
Dennis Kimetto (2. beim Berlin-Marathon 2012) hält aktuell die drittschnellste Zeit über die 42,195 KM.
Für Tsegaye Kebede endeten 13 seiner 17 Marathons auf dem Podium, 6 davon als Sieger.

Der Berlin-Marathon ist die größte Eintages Veranstaltung Deutschlands und leider schon seit Oktober 2013 ausverkauft. Der Verkauf findet im Losverfahren statt. Die Anmeldepaxis beim Berlin-Marathon steht seit Jahren in der Kritik.

Foto: SCC EVENTS/Petko Beier (Dennis Kimetto war beim BMW BERLIN-MARATHON 2012 Zweiter.) 

Foto: SCC EVENTS/PHOTORUN (Tsegaye Kebede ist einer der erfolgreichsten Marathonläufer weltweit.)

Sonntag, 22. Juni 2014

Dortmunder Wälder nach Sturm Ela bis zum 7.07.2014 gesperrt

Das Sturmtief Ela hat am 10.06.2014 deutlich sichtbare Schäden in NRW hinterlassen. Etwa 5 mal so heftig wie Kyrill, schreibt die Bild (Artikel siehe hier: http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/unwetter/kostet-der-sturm-eine-halbe-milliarde-euro-36400626.bild.html).

Ich war am 11.06.2014 mit dem Rad unterwegs und konnte kaum fassen, was mich da erwartete. Bäume, deren Stämme selbst im Liegen noch manngroß waren wurden einfach so entwurzelt. Da bekommt man wirklich Respekt vor der Natur.

Noch heute sind viele Wälder im Ruhrgebiet gesperrt. Auch die Dortmunder Wälder westlich der B236 sind betroffen. Die Sperrung gilt aktuell noch bis zum 7.07.2014.

Hier sind einige Impressionen von meiner Radtour nach Haltern. Die Schäden in den Dortmunder Wäldern habe ich mir erst gar nicht genauer angesehen...:






Dienstag, 17. Juni 2014

Ultramarathonlauf: TorTour de Ruhr 2014

Für manche ist Marathon laufen noch lange nicht genug. Bei der TorTour de Ruhr starteten am 7. Juni 2014 circa 80 Läufer bei einem Ultra Marathon der besonderen Art. Die Tortour der Ruhr ist Deutschlands längster Nonstop-Lauf. Für die Strecke von Winterberg bis zur Rhein-Ruhr-Mündung in Duisburg folgten die Teilnehmer dem Ruhrtal Radweg. Das sind immerhin 230 KM. Für die Strecke hatten die Teilnehmer maximal 38 Stunden Zeit. Weitere Disziplinen waren die 100 Meilen (160 KM) und ein 100 KM Lauf.

Die Sieger der 230km sind erneut Peter Kaminsky (27:19h) und Ricarda Bethke (32:30h - Streckenrekord). Bei den 100 Meilen gewinnen Alois Wimmer (18:56h) und Betty Mecking (26:58h). Den Sieg beim Bambinilauf über 100km holen sich Rainer König (8:59h - Streckenrekord) und Nathalie Homberger (11:25h).

Die fünfte Ausgabe der TorTour de Ruhr war zugleich die heißeste. Rund die Hälfte der Teilnehmer mussten sich bereits am ersten Tag der Hitze geschlagen geben.

Die Leistung, die an diesem Wochenende zu vollbringen war, ist schier unvorstellbar. Ich frage mich, was einen Läufer eigentlich dazu treibt diese Herausforderung anzunehmen. Und was ist nötig, um diese dann auch zu meistern?

Diese Frage stellt sich auch der Sportpsychologe Michele Ufer. In einer exklusiven Studie geht er genau diesen Fragen nach. Bei verschiedenen Ultra-Marathon-Läufen werden den Teilnehmern Fragebögen ausgehändigt, die Aufschluss über das mentale Profil eines Ultra-Marathonläufers geben sollen. Im Idealfall, so Ufer, lassen sich daraus neue Erkenntnisse zu "mentaler Stärke" gewinnen. Diese Erkenntnisse verwendet Ufer bei seinen Coachings und macht seine Kunden erfolgreicher. Egal ob im Sport, im Beruf, oder im Privatleben.

Ich begleitete zusammen mit meinen Lauffreunden Jens Meyer und Thomas Lein die erfahrene Ultralangstreckenläuferin Ricarda Bethke als Teammitglied und durfte Zeuge von Ihrem Sieg und dem Streckenrekord (Frauen) in "nur" 32:30h werden.

Langstreckenläufe dieser Art haben ihren ganz besonderen Reiz und ihre eigenen Herausforderungen. Das Durchschnittstempo war relativ langsam. Zwischendurch durfte ruhig gegangen werden. An den Verpflegungsstellen ruhten sich die Läufer kurz aus und gelegentlich wurden ihnen die Beine massiert. Kurze Schlafpausen von einigen Minuten gehörten ebenfalls dazu. Als Fahrradbegleitung hatten wir immer das Nötigste am Mann. Wasser, Gels und andere "Leckereien". Eine der wichtigsten Aufgaben als Begleitperson war die ständige Motivation des Läufers. Insbesondere die lange Nacht machte nicht nur müde Beine, sondern war auch für den Kopf eine große Herausforderung. 

Auf den 230 KM begleiteten wir Ricarda ständig zu Fuß, per Rad und mit dem Auto. So konnten wir sicherstellen, dass Ricarda stets bestens versorgt war. 
Schlaf haben auch wir Begleiter nur wenig bekommen. Thomas hatte die Gelegenheit sich zwischen 2:00 Uhr und 4:00 Uhr morgens hinzulegen, ich legte mich von 5:30 Uhr 6:30 Uhr hin - auf dem Fahrersitz unseres Begleitfahrzeugs. Da wir zu dritt waren, hatte Jens den Luxus sich in der Nacht etwas länger hinlegen zu können. Das war gleichzeitig unser Rettungsanker, falls einer von uns beiden Anderen schlapp machen sollte.

Rückblickend muss ich sagen, die Tortour de Ruhr war für alle ein großes Abenteuer. Wir hatten viel Spaß, lernten neue Leute kennen, trafen alte Bekannte wieder und lernten was es heißt durchzuhalten. 

Wenn ihr mehr über die Tortour de Ruhr erfahren wollt, schaut doch einfach mal auf die Veranstalterseite: http://www.tortourderuhr.de


Verpflegungspunkt bei KM 130: "nur" noch 100 KM

Verpflegungspunkt bei KM 130

3 Uhr Morgens, 10 Minuten Pause...

Morgens lief es wieder rund

Am Wasser ist es doch am Schönsten (Hier in Essen)

Verpflegungspunkt bei KM 207. Irre!

Noch 15 KM bis zum Ziel. Die Beine müssen noch mal gelockert werden.



Im Ziel: Ricarda Bethke (2. v. L.) mit ihrem Team: Thomas Lein, Jens Meyer und Heiko Thoms


Läuferweisheit

Läuferweisheit