Dienstag, 3. September 2013

Trailrunning - Was brauche ich dafür?

Heiko Thoms bei den "4 Trails"
Heiko Thoms bei den "4 Trails"
Trailrunning ist das Laufen abseits befestigter Wege. Häufig werden dabei Strecken weit jenseits der Marathondistanz zurückgelegt. Es gibt auch viele Mehrtages-Etappenläufe, wie die Salomon 4 Trails, bei denen ich letztes Jahr mit meinem Teampartner Jens Meyer in 4 Tagen, von Garmisch (Deutschland) nach Samnaun (Schweiz), über die Alpen gelaufen bin.
Eine ebenfalls sehr spannende Geschichte ist TRAILDORADO, der erste 24 Stunden Traillauf Deutschlands. In Schwerte bei Dortmund können sich Anfänger und international erfolgreiche Trailläufer miteinander messen, oder vielmehr austauschen. Denn, auch wenn jeder so lange und so viel laufen kann wie er möchte, herrscht bei Ultradistanzen eine für den Straßenlauf untypisch entschleunigte Gelassenheit. Nur zu gerne geben die Profis ihr Wissen und ihre Leidenschaft an Interessierte weiter. Genau zu diesem Zweck ist bei Traildorado auch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen und Praxisworkshops vorgesehen, bei dem vornehmlich teilnehmende Läufer zum Vortragsteam gehören. Weitere Infos: www.traildorado.com.

Trailrunning wird jedoch keinesfalls nur im Wettkampf betrieben. Bei meinen Ausflügen im Urlaub habe ich zum Beispiel an einem Tag halb Gran Canaria durchlaufen oder ganz Menorca umrundet.

Zum Trailrunning gehört, neben einer guten Grundkondition, selbstverständlich auch eine gute Ausrüstung. Es bedarf schon spezieller Schuhe mit ordentlichem Profil. Ist man in den Bergen unterwegs, sollte man sich auch im Sommer darauf einstellen, dass die Temperaturen auf über 2.500 Meter schon mal um die 0 Grad betragen können. Warme Kleidung (Handschuhe, Mütze, Jacke), die gleichzeitig wasserabweisend ist und zudem ein nur minimales Gewicht aufweist, gehört hier ins Gepäck. Ebenfalls zum Pflichtpaket gehört ein Rucksack mit mindestens 1,5 Liter Trinkblase, sowie einige Energieriegel oder Gels. Da man sich im Gelände schnell verletzten kann, sollte ein Verbandspäckchen und ein Mobiltelefon mitgeführt werden. Eine gute Routenplanung nebst. Kartenmaterial ist ja wohl selbsterklärend. Viele Läufer bevorzugen spezielle Stöcke, die sie bei steilen An- und Abstiegen unterstützen. Sollte die Tour länger dauern und auch nur ansatzweise die Möglichkeit bestehen, nicht vor der Dämmerung zurück zu sein, muss unbedingt eine Stirnlampe mitgeführt werden. Draußen in der Natur gibt es keine künstliche Beleuchtung. Es ist schneller dunkel, als in der Stadt und die Wege sind oft nicht gerade einfach zu laufen.

Ein gut aufgestellter Online-Shop, wo Ihr alles bekommt was Ihr braucht, ist zum Beispiel "Bergzeit.de".

Update vom 13.06.2016:

Die SEO Reihe von LED Lenser ist neuer und hat sehr gute LEDs. Ich benutze die SEO 5 und bin seh zufrieden, selbst im dunklen Wald. Wer es noch heller mag, der greift zur SEO 7. Lediglich wer vor hat nachts über die Alpen zu laufen braucht vielleicht etwas mehr Licht.

LED-Lenser SEO 7R LED Stirnlampe wiederaufladbar 6107-R

2 Kommentare:

Daniel Matloddy hat gesagt…

Hast du mal ein Tipp, was eine Stirnlampe angeht ???

Gruß
Daniel

Heiko Thoms hat gesagt…

Ja, kann ich.
Ganz weit vorne sind die Lampen von Petzel und Led Lenser. Bei Led Lenser ist die H7 z. B. sehr empfehlenswert - UND derzeit GÜNSTIG zu haben:

Zweibrüder LED LENSER Stirnlampe H7

Läuferweisheit

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