Mittwoch, 31. Juli 2013

Zerrungen nach dem Joggen gezielt versorgen

Die Zerrung ist eine der am häufigsten vorkommenden Sportverletzungen. Meist ist sie die Folge einer Überdehnung des Muskels. Derartige Verletzungen können zwar relativ schmerzhaft sein, heilen in den meisten Fällen aber ohne jegliche Komplikationen aus. Wenn man im Vorfeld einige wichtige Faktoren berücksichtigt, kann man dem sehr gut vorbeugen. Zudem kann man die schmerzhaften Begleiterscheinungen einer Zerrung durch entsprechende Maßnahmen lindern und die Heilung beschleunigen.
Ursachen, Vorbeugung und Behandlung von Zerrungen
Bei einer Zerrung werden Muskeln und Bänder verletzt. Sind die Muskeln untrainiert oder werden diese vor dem Joggen nicht ausreichend aufgewärmt, ist deren Geschmeidigkeit und Elastizität deutlich gemindert. Werden sie dann zu stark belastet bzw. überdehnt, kommt es zu kleinsten Gewebs- und Blutgefäßverletzungen, die dann wiederum zu einer Schwellung führen. Der durch die Schwellung entstehende Druck auf die Nerven führt dann zum Schmerz.
Dieser plötzlich auftretende, ziehende Schmerz, weist auf eine Zerrung hin. Daraufhin ist die Funktion des betreffenden Körperteils eingeschränkt. Unter Umständen kann es zu einem sichtbaren Bluterguss kommen, je nach Intensität der Zerrung. Entsprechend der Ausprägung der Zerrung kann der Schmerz anhaltend sein aber auch durch Ruhigstellung des jeweiligen Körperteils zurückgehen. Auf der folgenden Webseite finden Sie einen ausführlichen Artikel zum Verlauf einer Zerrung: http://gesundpedia.de/Muskelzerrung.
Die wichtigste Maßnahme, derartigen Verletzungen vorzubeugen, ist demzufolge das richtige Aufwärmen vor jeglicher sportlicher Betätigung. Dazu gehören beispielsweise entsprechende Dehnübungen der jeweils beanspruchten Muskelgruppen, das sogenannte Stretching. Auch Kälte kann Muskelverletzungen begünstigen, deshalb ist das Aufwärmen in der kalten Jahreszeit besonders wichtig. Hilfreiche Videos und Anleitungen gibt es zum Beispiel hier.
Neben dem Aufwärmen spielen auch das richtige Schuhwerk und die Intensität der sportlichen Betätigung eine wichtige Rolle. Die Laufschuhe sollten der jeweiligen Sportart angepasst sein. Ungeübte sollten das Training langsam angehen lassen und es mit dem Pensum nicht übertreiben. Sowohl beim Joggen als auch anderen sportlichen Betätigungen sollten einseitige Belastungen ebenso wie Schonhaltungen vermieden werden.
Nach einer Verletzung sollte auf keinen Fall zu früh wieder mit dem Training begonnen werden, das könnte unter Umständen schwerere Verletzungen nach sich ziehen. Auch möglicherweise vorhandene Vorerkrankungen sollten vor Trainingsbeginn ausgeheilt sein. In solchen Fällen ist immer ein Arzt zurate zu ziehen.
Hat man sich eine Zerrung zugezogen, sollte zunächst der entsprechende Körperteil ruhiggestellt, hoch gelagert und gekühlt werden. Kühlende Umschläge sorgen dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen, und wirken sich so mildernd auf die Schwellung aus. Beim Kühlen sollten zwischendurch Pausen eingelegt und das Eis nicht direkt auf die betreffenden Körperstellen gelegt werden, um mögliche Gewebeschäden zu vermeiden. Entsprechende Kompressen bzw. Bandagen können ebenfalls helfen, den Schmerz sowie die Schwellung geringer zu halten. Dabei sollte allerdings auf einen korrekten Sitz der Bandagen geachtet werden.
Ist der betreffende Körperteil ruhiggestellt, hochgelagert und gekühlt, können schmerzstillende Sportsalben wie Diclofenac von ratiopharm® (hier erhältlich)ergänzend zum Einsatz kommen. Kühlende Salben oder Gele sollen besonders gut geeignet sein. Sie wirken schmerzstillend und abschwellend. Je nach Grad der Verletzung kann dann mit Massagen, Elektrotherapie oder Medikamenten weiter behandelt werden.
Bei jeder Zerrung zum Arzt
Bei einer leichteren Zerrung kann man gegebenenfalls schon nach wenigen Tagen wieder mit dem Sport beginnen, bei schwereren Verläufen können unter Umständen Wochen bis zum nächsten Training vergehen. Abhängig ist das nicht nur von der Schwere der Verletzung, sondern auch von der jeweiligen Belastung und dem Alter des Betreffenden. Eine Zerrung ist zwar keine schwerwiegende Verletzung, trotz allem sollte man nicht nur bei einer leichten, sondern grundsätzlich bei jeder Zerrung einen Arzt aufsuchen. Dieser kann dann letztendlich auch entsprechende Behandlungen oder Salben verordnen.

Samstag, 20. Juli 2013

LT Bittermark Ruhrklippenlauf

Mein Verein, der LT Bittermark Dortmund, veranstaltet an jedem 3. Samstag im Monat einen 25 KM langen Landschaftslauf. Der Lauf richtet sich an erfahrene Laufer, denn die Strecke hat ordentlich Profil und mehr als 400 Höhenmeter, die den Läufer sehr konzentriert erwarten. Der "Gerhard-Hauptmann-Weg" in Herdecke (führt an der Grenze Harkordsee/Hengsteysee sehr steil in den Wald) ist wohl das Markenzeichen für einen knackigen Anstieg bei diesem Lauf. Umso mehr freuen sich die Läufer, wenn sie kurze Zeit später an der Verpfelgungsstelle bei KM 16 mit allerlei Leckereien versorgt werden.

Jeder, der sich die anspruchsvolle Strecke zutraut, kann ohne Anmeldung teilnehmen. Es wird in der Regel in 4 oder 5 Gruppen mit verschiedenen Leistungsstärken gelaufen. Hierdurch, und wegen der tollen Atmosphäre, ist der Ruhrklippenlauf auch überregional sehr beliebt.

Treffpunkt ist der Waldparkplatz am Ellberg (Einfahrt Overkamp, dann der Straße folgen). Nähere Informationen gibt es auf unserer Vereinshomepage: www.lt-bittermark.de.














Donnerstag, 18. Juli 2013

Garmin Forerunner 310XT, 410, 610 u. a. mit Ant Technologie - Korrupte Fit Dateien

Mein Sporttracks stürzte neuerdings beim Import der Daten von der Uhr ab. Nach wochenlangem Problemsuchen fand ich die Lösung. Die .fit Dateien waren korrupt - warum auch immer. Die Lösung war dann einfach: Löschen der .fit Dateien auf dem Rechner. Danach funktionierte alles wieder. Bleibt nur eine Frage: Wo finde ich die .fit Dateien?

Bei mir liegen sie hier:
C//Dokumente und Einstellungen/Administrator/Anwendungsdaten/Garmin/Devices/3852271102/Activities

Solltest Du die Dateien nicht sofort finden, suche doch mal nach .fit.

Wichtig ist noch, die Datei DeviceSettings.xml im vorgenannten Verzeichnis zu löschen, oder den Eintrag bei "<LastTransferredTime>" zu modifizieren (auf ein Datum, zu dem der Import noch funktionierte).

Mittwoch, 3. Juli 2013

Lauf im Siebengebierge

Fortbildungen sind doch einfach klasse. Wenn sie dann noch im Sommer stattfinden und gegen 16 Uhr Nachmittags enden, bleibt genug Zeit für ausgedehnte sportliche Aktivitäten.

Diese Woche verschlug es mich nach Bonn-Bad Godesberg. Das liegt auf der anderen Rheinseite, gegenüber von Königswinter. Erklimmt man den Godesberg, erschließt sich einem als Belohnung ein Wahnsinns Waldgebiet mit vielen Optionen, vor allem zum flachen Laufen oder Radfahren.

Wagt man sich hinunter zum Rhein, so ist man bereits nach 2,5 Kilometer am Wasser und kann von dort an völlig entspannt und verkehrsfrei bis nach Bonn laufen.

Blick aus dem Fenster, Bad Godesberg, Montagmorgen 7:45 Uhr


Ich wollte jedoch mehr und lief heute bis zum Rhein und erreichte dort die Fähre, die mich für 1,30 Euro auf die andere Seite brachte. Von dort aus galt es einen Einstieg in die Strecke zu finden, die ich mir zuvor bei GPSies heruntergeladen hatte. Auf ca. 23 KM sollte es durch das Siebengebirge gehen, teilweise auf dem Rheinstieg. 800 Meter sollten dabei zu überwinden sein.

Gestartet bin ich um 16:45 Uhr bei 25 Grad und Sonnenschein. Mit dabei hatte ich meinen Laufrucksack mit 1,5 Liter Wasserblase und diverse Energieriegel - man weiß ja nie.

Kaum war ich im Wald, fing es in der Ferne an zu grummeln. Dann rauschte es, als ob ein heftiger Regen den Wald erreicht hat. Es dauerte aber noch einige Minuten, eh es anfing zu tröpfeln. Aus dem Tröpfeln wurde ein Schauer, dieser endete dann in einem der heftigsten Gewitter, die diese Region dieses Jahr erlebt hat. Sogar der Fährbetrieb musste zeitweilig eingestellt werden, wie mir der Fährmann auf meinem Rückweg um 20 Uhr, es schien zu dem Zeitpunkt seit 20 Minuten wieder die Sonne, erklärte.


Es war das zweite Mal, dass ich einen Notruf aufgab. Wenn ich mich bis 22 Uhr nicht zurückmeldete, sollte mein Handy und damit ich geortet werden, sprach ich auf den Anrufbeantworter, den meine Freundin später abhören würde.

Nein, es ist noch nicht Nacht! Ich stecke nur mitten im Gewitter!


Aus Tag wurde Nacht. Der Regen schaffte neue Bäche und Flüsse. Dass ich seit einiger Zeit bis auf die Knochen nass war, störte mich nicht im geringsten. Es waren die Blitze, die nun von allen Seiten zu kommen schienen. Der kurz darauf folgende Donner machte mir unmissverständlich klar, das Gewitter hat sich direkt hier in diesen Bergen verfangen und müsse sich austoben, bevor es weiterziehen könne.

Hier war eigentlich mal ein Weg...
Die geplante Tour kürzte ich ab, denn ich habe tatsächlich einige Minuten Unterschlupf in einer Hütte gefunden und wollte so durchnässt wie ich bin, nicht die letzte Fähre verpassen, die um 20:45 fahren sollte.

Es blieb jedoch noch genug Zeit für einen Abstecher zum Drachenfels. Jetzt, wo es aufklarte, bot sich ein fantastischer Ausblick von hier.

Ausblick vom Drachenfels


Wo andere mit der Zahnradbahn fahren kann noch gelaufen werden :-)

Auf dem Drachenfels
Nach dem Unwetter zeigt sich ein fantastisches Naturschauspiel

Auf dem Heimweg, nur knapp 50 Meter vor meinem Ziel, stürzte ein Radfahrer schwer. Die Straßen waren nach dem Regen zur Rutschbahn geworden und so war es keine gute Idee, bei 7% Gefälle einer Taube auszuweichen und zu bremsen. Der Radfahrer hatte eine Platzwunde und eine tischtennisgroße Beule am Kopf, die sofort einem Arzt vorgestellt werden musste. Ich brauchte einiges an Überredungskunst, ehe der Radfahrer sein kaputtes, verdrehtes Rad bei einem Anwohner, der ebenfalls dazukam, abstellte. Ich begleitete den Radfahrer dann bis auf die Ambulanzstation in dem etwa 800 Meter entfernten Krankenhaus. Das Rad habe er seit 9 Jahren, rund 48.000 Kilometer habe er damit zurückgelegt. Er sei nun im Ruhestand und berate andere Menschen in Rentenfragen, erzählte er mir.

Alles in Allem war das ein gelungener Ausflug. Die gelaufene Strecke kann ich an erfahrene Bergläufer weiterempfehlen. Technisch ist sie nicht sehr anspruchsvoll, die Steigungen haben es dafür sehr in sich.


Die Strecke zum Download bei GPSies.com:




Runnerspoint Runningday in der Schalke Arena

Normalerweise begebe ich mich als Dortmunder nicht in die Schalke-Arena. Zumindest darf ich das nicht laut sagen. Ich sehe das allerdings recht entspannt, denn ich gehöre nicht zu den Fußballfanatikern und mach schon gar keine Religion daraus.

Am vergangenen Sonntag lockte der Veranstalter rund 7.000 Läufer und 10.000 Zuschauer an, so die Zahlen der "Runners World".

Wettbewerbe:
Bambinilauf
10 KM Einzellauf
5x5 KM Staffel
3x5 KM Staffel

2 Bittermärker - 1 Zeit :-)


Ich selbst habe den Lauf wie folgt empfunden:

  • Organisation: Deutlich besser, als noch im letzten Jahr. Alles lief reibungslos.
  • Verpflegung: Ausreichend Getränge während und nach dem Lauf. Nach dem Lauf viele unterschiedliche Getränke und auch genug zu Essen.
  • Atmosphäre: Könnte besser sein. Wo waren die 10.000 Zuschauer? Die Strecke war nicht besonders voll und die erstklassige Band spielte praktisch ohne Publikum. Etwas trinken, kurz quatschen, weg. So war das bei den meisten Läufer/innen.
  • Kurs: Ich bin den 10 KM Kurs gelaufen. Hierbei war die 5 KM Strecker zweimal zu durchlaufen. Der Kurs ist sehr verwinkelt und hat einige leichte Steigungen, die einem aber Kraft kosten. Es war auch sehr windig.
  • Zielzeit und Platzierung: Ich bin mit meinem 10. Platz in 0:39:05 (von ca. 450 auf der 10 KM Strecke) sehr zufrieden. Auf den letzten Metern konnte ich durch einen spektakulären Schlusssprint noch meinen Vereinskameraden Thomas Lein einholen, der sich in Sicherheit wog. Als er sich auf dem letzten Kilometer noch einmal umdrehte sah er mich noch in sicherem Abstand von etwa 100 Metern. Zugegeben: Im direkten Vergleich hätte er mich wohl doch geschlagen. Aber egal - Das sorgte für viel Spaß ;-)

Unsere Mixed 3er Staffel (LT Bittermark) belegte den 2. Platz. Ich bin begeistert!

Läuferweisheit

Läuferweisheit