Montag, 10. Dezember 2012

Woran man merkt, dass es mit der Gesundheit wieder bergauf geht...

Ich klagte ja neulich über die langanhaltenden Beschwerden an meiner rechten Ferse / Achillessehnenansatz. Ich bin seit ein paar Wochen fast beschwerdefrei und vergesse hin und wieder die "Problemzone". Allerdings habe ich auch die Belastung derselben extrem reduziert.

Am letzten Freitag wollte ich nach der Arbeit noch gemütlich laufen gehen. Nichts wildes. 90 Minuten etwa, soviel kann ich mir inzwischen schon wieder zumuten - im langsamen Tempo. Entsprechend viel auch meine Schuhwahl auf den wenig gedämpften Nike free...

Dann gingen die Pferde mit mir durch. Anstatt betont langsam zu laufen, ließ ich meine Beine gewähren. Das anfängliche Aufwärmtempo betrug schon 4:50 Min/KM. Nachdem alle System voll im Gang waren, wurde ich unbewusst immer schneller. Irgendwann lief ich an der Aeroben Schwelle und bremste mich nur durch zwei selbsterlegte Auflagen:
1. Die Atmung muss noch relativ "flach" bleiben (keine Schnappatmung) und
2. Ein einmal angeschlagenes Tempo muss (mindestens) bis zum Ende durchgehalten werden.
Begeister war ich, dass ich die letzten 5 Kilometer im Pace 4:13 Min/KM lief. für die Gesamtstrecke von 20 KM brauchte ich 1 Std. und 31 Minuten (Durschnitt ca. 4:32 Min/KM).

Solche "an der Schwelle" gelaufenen Trainingseinheiten machen wenig Sinn und sollten nicht zu oft in den Trainingsplan eingebaut werden. Da sind wir (mein Vereinskollege Dirk Wolf und ich) uns einig. Sie sind zu schnell für ein optimales Fettstoffwechseltraining und zu langsam für das Tempotraining. Ab und zu sind sie jedoch erlaubt, weil sie eine Standortbestimmung sind und unwahrscheinlich viel Spaß machen.

Läuferweisheit

Läuferweisheit