Montag, 24. Dezember 2012

Ein Sturz im Wald

Was keiner wirklich braucht, ist eine Verletzung, welcher Art auch immer.

Vor nun einer Woche bin ich bei einem Lauf gestürzt. Ich war auf einer Fortbildung und wollte abends noch laufen gehen. Auf dem Rückweg wollte ich durch einen Wald abkürzen. Querfeldein, abseits der Wege. Ich bin ja schließlich ein "Trailrunner", dachte ich mir.

Auf einem nassen, mit Laub bedeckten Stein bin ich dann ausgerutscht und es zog mir die Füße weg. Reflexartig drehte ich mich zur rechten Seite um den Sturz abzufangen. Dabei kam ich mit dem Arm so ungünstig auf, dass der Arm eine hässliche Platzwunde hatte. Der ganze rechte Arm und der Ärmel der Jacke war blutverschmiert, als ich wieder zurück war.

Im Krankenhaus wird der Arm nun täglich versorgt und es wird immer noch etwa eine Woche dauern, bis alles verheilt ist. Ich habe nun schon den dritten behandelnden Arzt und immer noch heißt es Sportverbot :-(

Warum ich das erzähle:
Wie dumm ist es eigentlich, fern der Heimat in unbekannten Gebieten im Dunkeln durch den Wald zu laufen, abseits der Wege. Dumm ist es auch, kein Handy mitzunehmen und niemanden zu sagen, wo und wie lange man ungefähr hinmöchte. Aber so ist die Praxis halt. Mindestens das mit dem Handy kann man aber schnell ändern. und eine Mullbinde für Notfälle ist doch auch schnell eingepackt.
Gute Vorsätze für das neue Jahr?

Läuferweisheit

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