Donnerstag, 26. Juli 2012

Münster Marathon 2012 - noch 6,5 Wochen

Kaum bin ich zurück von den Salomon 4 Trails (4.-7. Juli 2012) habe ich bereits schon wieder neue Ziele. Ich hatte mir bis vor Kurzem die Teilnahme am Münster Marathon freigestellt. Ich wollte erst einmal sehen, ob ich überhaupt noch laufen kann, wenn ich aus den Alpen zurück bin.

Erstaunlicher Weise habe ich das alles ohne Schäden überstanden. Der Kopf ist noch nicht so richtig auf Wettkampf eingestellt. Die mentale Wettkampfstärke ist in den nächsten Wochen erst wieder herzustellen. Insgesamt bin ich auch noch nicht 100%ig ausgeruht.

Ich konnte diese Woche beim Tempo- und Intervalltraining nur die unteren Vorgaben für ein Training unter 3 Stunden erreichen. Aber es ist draußen fast 30 Grad heiß, was die Leistung relativiert. Vielleicht war das Training sogar zu hart. Ich muss mich erholen...

Ich habe jetzt schon fast 2 Wochen hartes Marathontraining hinter mir und fühle mich schon jetzt recht ausgelaugt. Es gilt nun das richtige Verhältnis zwischen Be- und Entlastung zu finden. Auch macht mir die rechte Ferse zu schaffen. Davon war in den Bergen erstaunlicher Weise gar nichts zu merken. Ich begegne den Problemen mit vermehrten Stretching und hoffe das Beste.

Unter 3 Stunden ist das Ziel für Münster. Nachdem ich im April in Wien das erste Mal die 3 Stunden geknackt habe, möchte ich dieses Ziel nun ein weiteres Mal erreichen. Hoffentlich ist es nicht so heiß, wie im letzten Jahr...

Fotoalbum 4 Trails 2012

Unvergessliche Tage, atemberaubende Aussichten und viele neue Bekanntschaften. Das sind die bleibenden Eindrücke von den 4 Trails 2012.

Neben meinem Bericht zu den 4 Trails 2012 "Run, Eat, Sleep"

habe ich hier nun ein Fotoalbum 4 Trails 2012 mit über 200 Bildern eingestellt. Viel Spaß damit!

Dienstag, 24. Juli 2012

Happy Birthday

So verbringt man gerne seinen Geburtstag! Ein gepflegter Lauf durch die Dortmunder Bittermark mit Verlängerung über den "Geburtstagsberg". Anschließend noch ein gepflegtes Erdinger Alkoholfrei mit den Lauffreunden und einer kleinen Überraschung. Sogar Kuchen mit Kerzen gab es.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Steht der "Ruhr Marathon! vor der Wiedergeburt?

Letztmalig fand im Jahr 2009 ein "Ruhrgebiets-Marathon" statt, wobei die Strecke auch durch Gladbeck führte. Am Sonntag, 12. Mai 2013, wird der "VIVAWEST-Marathon" unter dem Motto "Laufen, wo das Herz schlägt!" seine Premiere feiern. Auch im kommenden Jahr gehört Gladbeck gemeinsam mit Gelsenkirchen, Essen und Bottrop zu den beteiligten Städten. Archiv-Foto: STADTSPIEGEL Gladbeck/Essen/Gelsenkirchen/Bottrop. Der "Ruhr-Marathon", bekannt auch als "KARSTADT-Marathon", steht scheinbar vor seiner Wiedergeburt: Nachdem die Sport-Großveranstaltung in den letzten Jahren nach dem Ausfall des Hauptsponsors KARSTADT nicht stattfand, erhält das Revier unter dem Motto "Laufen, wo das Herzen schlägt!" wieder eine eigene Marathon-Veranstaltung. Dies verspricht jedenfalls die Veranstalter-Agentur gemeinsam mit dem dem neuen Hauptsponsor in einer Pressemitteilung.

Am Sonntag, 12. Mai 2013, soll der "VIVAWEST-Marathon" die Städte Gladbeck, Essen, Gelsenkirchen und Bottrop miteinander verbinden und dabei die Region von ihrer sportlichen Seite präsentieren. Start und Ziel werden sich - entgegen der zurückliegenden Veranstaltungen - in Gelsenkirchen befinden. Neben der klassischen Marathondistanz können Läufer auch bei einem Halbmarathon sowie bei einer Marathon-Staffel an den Start gehen. Grundsätzlich gilt: Start und Ziel in Gelsenkirchen.

"Der Marathon durch mehrere Städte des Ruhrgebietes ist ein Zeichen für den Zusammenhalt und die Identifikation der Menschen mit ihrer Region. Sie zeigt, dass das Ruhrgebiet in Bewegung ist und hier etwas bewegt wird. Wir freuen uns auf eine begeisterende Sportveranstaltung," kommt bei Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski bereits Vorfreude auf.

Das Zustandekommen des VIVAWEST-Marathon ist natürlich in erster Linie dem neuen Hauptsponsor, dem Wohnungsunternehmen VIVAWEST, zu verdanken. Mit diesem Engangement will die größte Wohnungsgesellschaft in Nordrhein-Westfalen mit SItz in Gelsenkirchen ihre Verbundenheit zur Region und den hier lebenden Menschen zum Ausdruck bringen.

"Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, wie sportbegeistert die Menschen in der Region sind. Deshalb freuen wir uns sehr, ein hochattraktives Sportevent als Titelsponsor unterstützen zu können," versichert VIVAWEST-Geschäftsführung-Vorsitzender Robert Schmidt.

Veranstaltet wird der VIVAWEST-Marathon von der Agentur "MMP", die unter anderem schon seit zwölf Jahren den "Deutsche Post Marathon Bonn" gestaltet. Nach Angaben von MMP-Geschäftsführer Michael Mronz steht das Unternehmen schon in intensiven Gesprächen mit den beteiligten Städten sowie weiteren Partnern. Weitere Detailinformationen sollen im Herbst bekannt gegeben werden und ab dem 19. September sind dann auch Anmeldungen für den neuen VIVAWEST-Marathon möglich.

Montag, 16. Juli 2012

Unterwegs mit dem TRAIL-MAGAZIN

Das Trail-Magazin, in der Szene wohlbekannt, ist derzeit auf Deutschland Tournee. Zusammen mit dem Ausstatter ASICS und Stephan Repke alias "Gripmaster" hieß es am vergangenen Sonntag Stop in der Eifel.
Zusammen mit meinem Laufpartner Jens Meyer wollte ich mir dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Zu schön ist das Laufen mit anderen Gleichgesinnten. Und wenn man dann noch eine so coole Strecke vorgesetzt, wie die 20 Matsch-Trail-Kilometer von Holger "Metal-Kopp", dann entschädigt dies auch für die insgesamt 430 gefahrenen Kilometer. Holger erwies sich übrigens nicht nur auf den Trails als hervorragender Guide. Auch bei der Wahl der italienischen Bar bewies er eine vorzügliche Nase/Gaumen.
Danke an Alle. Es war schön mit Euch zu laufen und mit Euch zu sprechen.





Sonntag, 8. Juli 2012

Salomon 4 Trails 4.-7. Juli 2012 - *Run, Eat, Sleep*




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Über 150 Kilometer und ca. 10.000 Höhenmeter waren an den 4 Tagen vom 4.-7.Juli zu überwinden. Bereits nach einigen Kilometern auf der ersten Etappe von Garmisch nach Ehrwald wurde mir klar: Hier wird nicht viel gelaufen! Die steilen (Ski-) Hänge forderten schon beim strammen Gehen das Äußerste von uns. Und Bergablaufen ist ab einem gewissen Gefälle auch kein Vergnügen mehr. In der ersten Nacht machten sich die Oberschenkelmuskeln bemerkbar. Zu groß war die Belastung durch die ständige Bremsarbeit, die sie leisten mussten. Einfach "laufen lassen" wäre auch keine Alternative gewesen. Wie schnell sollte man bergab werden? Und wir reden hier nicht über glatte Asphaltpisten. In jedem Augenblick hieß es die Konzentration auf die nächsten Meter zu richten, wenn einem die Gesundheit am Herzen liegt. Erstaunlicher Weise wurden die Muskelbeschwerden von Tag zu Tag (gefühlt) geringer. Jedenfalls in der Nacht. Nach dem Start am nächsten Morgen meldeten sie sich aber pünktlich zurück. Die Schmerzen legten sich aber nach einigen Minuten wieder, sobald die Muskulatur auf Betriebstemperatur war.

Wettermäßig waren wir auf das Schlimmste vorbereitet. Dauerregen und Gewitter waren für diese Woche angesagt. Tatsächlich sah sich der Veranstalter "Plan B" gezwungen, die Route am zweiten Tag kurzfristig zu ändern. Am Abend beim Briefing wurden wir noch einmal eindringlich auf die Gefahren und das richtige Verhalten bei Gewitter in den Bergen hingewiesen. Zieht ein Gewitter auf, heißt es schleunigst runter vom Berg und in einer Hütte, einem Waldstück oder wo anders Unterschlupf suchen. Im Zweifel heißt das, ein Stück zurück zu laufen.

Sponsoring von Pearl Izumi und O-Motion
Wenigstens waren wir kleidungsmäßig hervorragend ausgestattet worden. Pearl Izumi unterstützte uns mit Kleidung für warmes, kaltes und nasses Wetter, sowie 2 Paar Trailschuhe. Dazu kamen gleich mehrere Paar Kompressionssocken, die O-Motion sponserte. Die Freude war riesengroß als Jens nicht nur mit der Nachricht des Sponsorings, sondern auch mit einem megamäßigen Karton Laufsachen ankam. Sofort probierten wir die Kleidung an und unsere Frauen waren der Meinung, so gut gekleidet dürften sie uns nicht aus dem Haus lassen. Die schicken Sachen machten auch auf der Strecke Eindruck. Insbesondere die Schuhe gefielen, denn wir wurden mehrfach darauf angesprochen.
Die Sachen haben sich in den Alpen bestens bewährt. Den echten Härtetest mussten sie trotz Schneefelder auf den Höhen von über 2.500 Metern ü. N.N. nicht antreten. Wir blieben wie durch ein Wunder von dem Unwetter verschont. Lediglich am ersten Abend leistete die Regenjacke gute Dienste um trocken von der Pastaparty zum Hotel zu kommen.
Den Härtetest unterzogen wir der Jacke dann 1 Woche später bei einem Traillauf in der Eifel (siehe "Unterwegs mit dem Trail Magazin"). Hier brachen die gesamten Wassermassen gebündelt auf uns herein, von denen wir bei den 4Trails noch verschont blieben. Dem Regen konnten wir trotzen, die Jacke erfüllte ihren Zweck hervorragend und blieb dabei immer gut zu tragen. Ich würde sagen, hier hat Pearl Izumi ein vernünftiges Verhältnis von Gewicht und Funktion geschaffen - bei einem tollen Design.

Auch wenn die Muskeln streikten, Krämpfe hatten wir beide die ganzen 4 Tage keine. Zur Prävention trugen wir während des Laufs und Nachts die Kompressionssocken von O-Motion. Das Tragen der Socken in der Nacht hat zweierlei Vorteile. Erstens dient die Kompression nach dem Lauf der Regeneration, zweitens sind die Socken so am nächsten Tag weicher und Blasen haben keine Chance. Aua, wenn ich da so manche Füße gesehen habe...


Welche Rolle spielt eigentlich die Zeit bei solch einem Event?
Wertet man die gelaufene Zeit aus, klingt ein Pace von 7-12 Minuten je Kilometer nach Schneckentempo. Hier wurde uns aber alles abverlangt...
Welche Rolle die gelaufene Zeit für den Einzelnen bedeutet, muss jeder selbst entscheiden. Für mich war von Anfang an klar, dass das Event als solches im Mittelpunkt steht. Überhaupt ankommen, das war die Herausforderung. Dabei gesund bleiben, fantastische Eindrücke sammeln und nette Leute kennenlernen. So gesehen waren die 4Trails 2012 für mich persönlich ein wirklicher Erfolg. Dem schließt sich auch Jens an, wenngleich er aufgrund seiner Bergstärke hier (auch) die sportliche Herausforderung suchte. Unter den Top20 zu laufen, ist schon ein Wort! Verblüfft war ich nur, als Jens mir zeigte, dass auch er noch unzählige Bilder während des Laufens gemacht hat.

Die etwas andere "Grad-Wanderung"

Jens und Heiko am ersten Abend

Fantastischer Ausblick

Mit Sport-Physio Claudio, der eine Etappe "ausprobierte"

Anspruchsvolle Downhills



































Eine Fotogalerie mit ca. 200 Bildern habe ich hier zur Verfügung gestellt:
Fotoalbum 4 Trails 2012

Ihr wollt noch mehr lesen? Jens hat fleißig auf http://www.motivatedbynature.eu/ gebloggt. Dafür hatte er genug Zeit, denn die Sportskanone war auf den einzelnen Etappen teilweise um Stunden vor mir im Ziel!

Montag, 2. Juli 2012

Salomon 4 Trails - noch 2 Tage

Das letzte Haldentraining habe ich heute hinter mich gebracht und mein Lauffreund Thomas hat mich noch zum Pastaessen eingeladen. Die Team T-Shirts sind gedruckt  Jetzt noch schnell die Sachen packen, dann kann es morgen früh für Jens und mich los gehen (http://www.4-trails.com/).

Unvergessliche Tage wollen Jens und ich erleben, so der Plan. Die aktuelle Wettervorhersage lässt nichts gutes erwarten. Regen, Sturm, Gewitter - die ganze Woche. Das kann und darf nicht wahr sein! Nach meiner Ankunft morgen Nachmittag in Garmisch werde ich mich mit Jens auf den nächsten Berg begeben und die Wolken wegschieben ;-)

Die Grünsteinscharte kann in der zweiten Etappe nicht passiert werden. Die Behörden haben das Gebiet wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Das kann ja spannend werden.

##### Mitteilung des Veranstalters: ####
Auf Grund eines Bergsturzes und der daraus resultierenden akuten Steinschlaggefahr im Bereich der Grünsteinscharte bleibt der Wanderweg über die Grünsteinscharte behördlich gesperrt. Daher wird bei den 2. SALOMON 4 TRAILS die Alternativroute über das Marienbergjoch (1789m) gelaufen. Ab Obsteig verläuft die Strecke weiter auf der Originalroute. Durch die Streckenänderung verkürzt sich die Etappe auf 39,5 Kilometer mit 2.288 Höhenmetern im Aufstieg und 2.505 Höhenmetern im Abstieg. 

Für das viertägige Etappenrennen ergibt sich damit eine neue Gesamtdistanz von 152,1 Kilometern und eine Höhendifferenz von 9.376 Metern im Aufstieg und 8.232 Metern im Abstieg. 
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Wie es uns ergeht, könnt Ihr auf unserer Projekthomepage www.motivatedbynature.eu nachlesen. Sofern wir überleben ;-) werden wir abends Bilder und Texte veröffentlichen. Außerdem könnt Ihr unsere aktuelle Position per GPS Tracking live verfolgen! Seid dabei!

Und weil´s so schön ist: Die Wetterprognose für Mittwoch bis Samstag:

Wetterprognose Garmisch-Partenkirchen

Läuferweisheit

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