Donnerstag, 21. April 2011

Wie man Billigarmbänder teuer verkauft

Auf der Marathonmesse in Wien wurde ich an einem Stand für ein Armband "Power-Balance" begeistert, dass trotz billigstem Material angeblich wunder bewirkt und mich zu höchstleistungen bringt.
Gut, dass ich es nicht für 40 Euro gekauft habe, denn sonst wäre der Schwindel perfekt. Ich lief meine Marathonbestzeit (3:04:48) relativ problemlos und hätte an die Wirkung des "Wunderarmbands geglaubt. Auch andere neue Nahrungsergänzungsmittel, die bereits bei mir im Schrank stehen, habe ich bewußt nicht genommen. Sie fallen zwar in meinen Augen in die Kategorie "gesunde Ernährung" (Mineralien und Vitamine können doch nicht schaden), aber auch dieses Thema wird offensichtlich überschätzt.
Zu den Power-Balance-Armbändern habe ich bei der Süddeutschen Zeitung folgenden aufschlussreichen Artikel gefunden:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/power-balance-baender-wie-man-ein-billiges-armband-teuer-verkauft-1.1053007

Fazit: Lasst Euch nichts andrehen! Kauft nichts auf Messen, nur weil ihr einen "Messepreis" bekommt. Die Verkäufer nutzen die Spendierlaune der anstehenden Marathonis gnadenlos aus.

1 Kommentare:

Din hat gesagt…

Diese Dinger sind mir ein Rätsel, aber total. Auf der letzten Berlin Messe waren die auch ganz weit vorn damit... Aber leider ist da nicht möglich zu sagen: "wenns schön macht", wie bei so manchen ekligem Nahrungsergänzungsmittel. Da kauf ich mir lieber das hunderste Lauftop.

Läuferweisheit

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