Samstag, 16. Januar 2010

Bei Schnee und Eis...

... ist das Laufen eine Sache für sich. Ich habe es ausprobiert: Neuschnee, festgetretener Schnee, Matsch und Eis. Ich laufe grundsätzlich bei jedem Wetter und Untergrund.



Das Schöne am Laufen ist, dass man es immer und überall tun kann. Auch bei Temperaturen um 10 Grad Minus. Doch gerade in den letzten Wochen hat uns der Untergrund schwer zu schaffen gemacht. Eine dünne, frische Schneedecke ist kein Problem. Im Gegenteil. Der Läufer genießt die Winterlandschaft, was eine willkommene Abwechslung für den Laufalltag darstellt. Problematisch wird es aber, wenn der Schnee festgetreten ist, dann wird es schnell rutschig. Noch schlimmer: Es taut und gefriert dann wieder. So bilden sich harte Kannten, denn der Boden ist ja nie eben. In Verbindung mit dem rutschigen, vereisten Untergrund eine gefährliche Mischung. Gutes Stretching vor und nach dem Lauf ist daher Pflicht, sonnst sehen wir uns demnächst nicht auf der Piste, sondern im Krankenhaus wieder. Also: Tempo runter und Augen auf. Dann passiert schon nichts.

Wenn ich heute aus dem Fenster gucke sehe ich, dass der meiste Schnee bereits abgetaut ist und die Sonne lacht. Ich habe mir für heute und morgen jeweils 21 KM auf den Plan geschrieben. Bei diesen Aussichten freue ich mich darauf.

Läuferweisheit

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