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    5. und 6. Oktober, Dortmund

    Ca. 60 Läuferinnen und Läufer waren 24 Stunden auf dem 3,8 KM langen Rundkurs am Ebberg in Schwerte unterwegs

  • Fallschirmsprung nach 250 KM Wüstenlauf

    Michele Ufer springt aus dem Flugzeug. Und das unmittelbar nachdem er beim 250 KM Wüstenlauf in Namibia den 4. Platz belegte.

  • Color-Run 2013 in Dortmund

    Ein bunter Trend kommt nach Deutschland

    Über 200 Bilder vom Color-Run 2013 in Dortmund

  • Sauna-Seminar

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    Tolle Trainingsbilder aus Andalusien!

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    Der 2. Ecco Indoor Trail 2013 in der Dortmunder Westfalenhalle war ein voller Erfolg. Veranstalter, Helfer und Läufer/innen sind begeistert. Auf letsgorunning.de gibt es jetzt über 800 Bilder zum kostenlosen Download.

  • Marathon am Mount-Everest

    Weltpremiere des Films über den Mount-Everest-Marathon am 4.06.2013 in Schwerte.

    HIER SEHEN SIE DEN TRAILER ZUM FILM als Erster!

  • Salomon 4Trails

    Heiko Thoms überquert mit seinem Teampartner Jens Meyer für MotivatedbyNature(.eu) die Alpen. Das bedeutet 160 KM und 15.000 HM in 4 Tagen.

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  • Von 0 auf 2.000

    Heiko Thoms läuft auf Gran Canaria von der Küste in Maspalomas bis auf den höchsten Punkt der Insel - den Pico de las Nieves.

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    Heiko Thoms mach Urlaub auf Menorca und umrundet spontan die Insel. Dabei lief er die rund 180 KM in 6 Tagen und erlebte so einige Überraschungen.

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  • Marathon in Wien

    Heiko Thoms unterbiet die "magische 3-Stunden-Marke".

    Das Trainingskonzept ging auf. Peter Greif's "Countdown zur Bestzeit" funktioniert noch immer schwärmt Thoms. Mit einem offenen Brief bedankt er sich dafür.

  • Neue Achillessehnen-OP-Methode

    Schmerzen an der Achillessehne sind vor allem bei sportbegeisterten, männlichen Erwachsenen keine Seltenheit. Eine OP ist der letzte Schritt, wenn nichts mehr weiter hilft. Die WDR Lokalzeit stellt die neue, schonende Methode 'Achilles-Suture-Bridge' von Dr. Morawe aus Köln vor.

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Sonntag, 13. Juli 2014

Runnerspoint: 20 % Extrarabatt auf bestimmte Kategorien

Es ist mal wieder Zeit zum Einkaufen. Diese Rabatte möchte ich Euch nicht vorenthalten. Der Gutschein gilt bis zum 27.07.2014.

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Dienstag, 8. Juli 2014

Die Zeit heilt alle Wunden

Lange Dauerläufe sind wichtig für die Grundlagenausdauer. Und ist die Grundlage gut, ist auch der wichtigste Baustein für schnelle Ausdauerläufe gelegt. Tempointervalle sollten nur einen sehr kleinen Anteil am Training ausmachen. Sie bringen Würze, einen weiteren Trainingsreiz. Zu viele Tempoläufe machen jedoch mittelfristig schlapp. Der Trainingseffekt kehrt sich ins negative um.

Ich habe vier Wochen Laufpause hinter mir. Ein weiterer Versuch die chronische Entzündung des Schleimbeutels an der rechten Ferse in den Griff zu bekommen. Dauerläufe reizten die Ferse immer wieder, ich bekomme das einfach nicht in den Griff. Ein einfacher 20 KM Lauf nach der Pause brachte die Ernüchterung - es ist noch nicht ausgestanden. Wie lange so etwas dauern kann? Die ersten Überlastungserscheinungen traten vor ca. 2 Jahren auf...


Dienstag, 1. Juli 2014

Die schnellste Marathonstrecke der Welt mit Top Besetzung

Dennis Kimetto und Tsegaye Kebede, zwei der erfolgreichsten Marathonläufer der Welt, werden beim 41. Berlinmarathon ein spektakuläres Rennen abliefern.
Dennis Kimetto (2. beim Berlin-Marathon 2012) hält aktuell die drittschnellste Zeit über die 42,195 KM.
Für Tsegaye Kebede endeten 13 seiner 17 Marathons auf dem Podium, 6 davon als Sieger.

Der Berlin-Marathon ist die größte Eintages Veranstaltung Deutschlands und leider schon seit Oktober 2013 ausverkauft. Der Verkauf findet im Losverfahren statt. Die Anmeldepaxis beim Berlin-Marathon steht seit Jahren in der Kritik.

Foto: SCC EVENTS/Petko Beier (Dennis Kimetto war beim BMW BERLIN-MARATHON 2012 Zweiter.) 

Foto: SCC EVENTS/PHOTORUN (Tsegaye Kebede ist einer der erfolgreichsten Marathonläufer weltweit.)

Sonntag, 22. Juni 2014

Dortmunder Wälder nach Sturm Ela bis zum 7.07.2014 gesperrt

Das Sturmtief Ela hat am 10.06.2014 deutlich sichtbare Schäden in NRW hinterlassen. Etwa 5 mal so heftig wie Kyrill, schreibt die Bild (Artikel siehe hier: http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/unwetter/kostet-der-sturm-eine-halbe-milliarde-euro-36400626.bild.html).

Ich war am 11.06.2014 mit dem Rad unterwegs und konnte kaum fassen, was mich da erwartete. Bäume, deren Stämme selbst im Liegen noch manngroß waren wurden einfach so entwurzelt. Da bekommt man wirklich Respekt vor der Natur.

Noch heute sind viele Wälder im Ruhrgebiet gesperrt. Auch die Dortmunder Wälder westlich der B236 sind betroffen. Die Sperrung gilt aktuell noch bis zum 7.07.2014.

Hier sind einige Impressionen von meiner Radtour nach Haltern. Die Schäden in den Dortmunder Wäldern habe ich mir erst gar nicht genauer angesehen...:






Dienstag, 17. Juni 2014

Ultramarathonlauf: TorTour de Ruhr 2014

Für manche ist Marathon laufen noch lange nicht genug. Bei der TorTour de Ruhr starteten am 7. Juni 2014 circa 80 Läufer bei einem Ultra Marathon der besonderen Art. Die Tortour der Ruhr ist Deutschlands längster Nonstop-Lauf. Für die Strecke von Winterberg bis zur Rhein-Ruhr-Mündung in Duisburg folgten die Teilnehmer dem Ruhrtal Radweg. Das sind immerhin 230 KM. Für die Strecke hatten die Teilnehmer maximal 38 Stunden Zeit. Weitere Disziplinen waren die 100 Meilen (160 KM) und ein 100 KM Lauf.

Die Sieger der 230km sind erneut Peter Kaminsky (27:19h) und Ricarda Bethke (32:30h - Streckenrekord). Bei den 100 Meilen gewinnen Alois Wimmer (18:56h) und Betty Mecking (26:58h). Den Sieg beim Bambinilauf über 100km holen sich Rainer König (8:59h - Streckenrekord) und Nathalie Homberger (11:25h).

Die fünfte Ausgabe der TorTour de Ruhr war zugleich die heißeste. Rund die Hälfte der Teilnehmer mussten sich bereits am ersten Tag der Hitze geschlagen geben.

Die Leistung, die an diesem Wochenende zu vollbringen war, ist schier unvorstellbar. Ich frage mich, was einen Läufer eigentlich dazu treibt diese Herausforderung anzunehmen. Und was ist nötig, um diese dann auch zu meistern?

Diese Frage stellt sich auch der Sportpsychologe Michele Ufer. In einer exklusiven Studie geht er genau diesen Fragen nach. Bei verschiedenen Ultra-Marathon-Läufen werden den Teilnehmern Fragebögen ausgehändigt, die Aufschluss über das mentale Profil eines Ultra-Marathonläufers geben sollen. Im Idealfall, so Ufer, lassen sich daraus neue Erkenntnisse zu "mentaler Stärke" gewinnen. Diese Erkenntnisse verwendet Ufer bei seinen Coachings und macht seine Kunden erfolgreicher. Egal ob im Sport, im Beruf, oder im Privatleben.

Ich begleitete zusammen mit meinen Lauffreunden Jens Meyer und Thomas Lein die erfahrene Ultralangstreckenläuferin Ricarda Bethke als Teammitglied und durfte Zeuge von Ihrem Sieg und dem Streckenrekord (Frauen) in "nur" 32:30h werden.

Langstreckenläufe dieser Art haben ihren ganz besonderen Reiz und ihre eigenen Herausforderungen. Das Durchschnittstempo war relativ langsam. Zwischendurch durfte ruhig gegangen werden. An den Verpflegungsstellen ruhten sich die Läufer kurz aus und gelegentlich wurden ihnen die Beine massiert. Kurze Schlafpausen von einigen Minuten gehörten ebenfalls dazu. Als Fahrradbegleitung hatten wir immer das Nötigste am Mann. Wasser, Gels und andere "Leckereien". Eine der wichtigsten Aufgaben als Begleitperson war die ständige Motivation des Läufers. Insbesondere die lange Nacht machte nicht nur müde Beine, sondern war auch für den Kopf eine große Herausforderung. 

Auf den 230 KM begleiteten wir Ricarda ständig zu Fuß, per Rad und mit dem Auto. So konnten wir sicherstellen, dass Ricarda stets bestens versorgt war. 
Schlaf haben auch wir Begleiter nur wenig bekommen. Thomas hatte die Gelegenheit sich zwischen 2:00 Uhr und 4:00 Uhr morgens hinzulegen, ich legte mich von 5:30 Uhr 6:30 Uhr hin - auf dem Fahrersitz unseres Begleitfahrzeugs. Da wir zu dritt waren, hatte Jens den Luxus sich in der Nacht etwas länger hinlegen zu können. Das war gleichzeitig unser Rettungsanker, falls einer von uns beiden Anderen schlapp machen sollte.

Rückblickend muss ich sagen, die Tortour de Ruhr war für alle ein großes Abenteuer. Wir hatten viel Spaß, lernten neue Leute kennen, trafen alte Bekannte wieder und lernten was es heißt durchzuhalten. 

Wenn ihr mehr über die Tortour de Ruhr erfahren wollt, schaut doch einfach mal auf die Veranstalterseite: http://www.tortourderuhr.de


Verpflegungspunkt bei KM 130: "nur" noch 100 KM

Verpflegungspunkt bei KM 130

3 Uhr Morgens, 10 Minuten Pause...

Morgens lief es wieder rund

Am Wasser ist es doch am Schönsten (Hier in Essen)

Verpflegungspunkt bei KM 207. Irre!

Noch 15 KM bis zum Ziel. Die Beine müssen noch mal gelockert werden.



Im Ziel: Ricarda Bethke (2. v. L.) mit ihrem Team: Thomas Lein, Jens Meyer und Heiko Thoms


Donnerstag, 29. Mai 2014

La Palma - auf den Spuren des TRANSVULCANIA Ultramarathons


(Heiko Thoms)
Juchu, es geht auf die "Wanderinsel", oder auch "Isla-Bonita", wie sie häufig genannt wird. La Palma ist nicht etwa die Hauptstadt von Mallorca, nein La Palma ist eine der wunderschönen kanarischen Inseln. Eine Mischung aus Lanzarote und Teneriffa. Gleichzeitig soll sie die steilste Insel der Welt sein, so wurde mir erzählt. Nach dem, was ich erfahren durfte, glaube ich das gerne.

Yippie! Am 9. Mai sollte unser Urlaub auf La Palma beginnen. Da war doch was... Ich hatte vor einiger Zeit mal was von dem "Transvulcania Ultramarathon" gehört. Die Eckdaten ließen mich allerdings zusammenzucken und ich traute mich bisher nicht daran. Da traf mich auch nicht wirklich der Schock, als ich dann doch mal auf die Veranstalterseite schaute und keinen Startplatz mehr ergattern konnte.

Startpunkt ist der Leuchtturm an der Küste von Fuencaliente und das Ziel ist die Plaza de España in Los Llanos de Aridane. Die Strecke verläuft durch den großen Wanderweg GR 131 (Der Spazierstock) und teilweise den GR 130 Wanderweg (Camino Real de La Costa) von Puerto de Tazacorte bis Los Llanos de Aridane.

Mit einer Länge von 83,3 km und einem Höhenunterschied von insgesamt 8.525 m, ist dieser Ultramarathon sehr anspruchsvoll und macht eine sehr gute physische Kondition absolut notwendig. (Info: Veranstalter)

Meter über dem Meeresspiegel am Start: 10 m.
Meter über dem Meeresspiegel am Ziel: 340 m.
Maximum Meter über dem Meeresspiegel: 2.426 m.
Minimum Meter über dem Meeresspiegel: 4 m.
Höhenunterschied insgesamt: 8.525 m.
Aufstieg insgesamt: 4.415 m.
Abstieg insgesamt: 4.110 m.
 Länge per Strecke:Erste Strecke: Faro de Fuencaliente – Área Recreativa El Pilar → 26, 8 km.
Zweite Strecke: Área Recreativa El Pilar – Roque de Los Muchachos → 31 km.
Dritte Strecke: Roque de Los Muchachos – Puerto de Tazacorte → 19,8 km.
Vierte Strecke: Puerto de Tazacorte – Los Llanos de Aridane → 5,7 km. (Info: Veranstalter) 
In unserem Urlaubshotel Teneguia Princess waren viele der Teilnehmer eingebucht. Warum auch nicht. Das Hotel ist super chic und liegt gerade einmal 7,5 KM vom Startpunkt entfernt. Günstige Bedingungen also. So kam ich mit einigen Teilnehmern ins Gespräch, etwa den Hotel-Physiotherapeuten Marc, der die erste Etappe von Fuencaliente nach El Pilar gelaufen ist. Diese 26,8 KM haben es in sich. Der Bodenbelag war oft feinster Vulkan-Sand. Bei den teils erheblichen Steigungen verlangt einen schon das Gehen einiges ab. Zwei Schritte vor, einen zurück. Puh. Im Laufe des Urlaubs sollte ich diese Strecke selber laufen. Und dafür habe ich nur ein Wort: Superlative. Schwindelfrei sollte man übrigens für Teileabschnitte auf den Caldera-Rand sein. Bei guter Sicht schaut man von dem über 2.400 Meter hohen Gipfel ca. 1.600 Meter die Steilwand runter. Der Abstieg in Tazacorte von ca. 600 Meter auf 0 Meter ü.n.N. ist nicht nur steil. Es besteht auf dem unbefestigten Wegen auch Absturzgefahr. Wer hier läuft, muss absolut trittsicher sein. Und das mit über 60 KM in den Beinen!


Ein paar Eindrücke:

  
Fuencaliente nach Los Canarios:


Der Start des TRANSVULCANIA ist am Leuchtturm in Fuencaliente

Inov8 Roclite 295 - ein toller, leichter Trailschuh

Durch Sand zum St. Antonio (Los Canarias)


Das richtige Schuhwerk:
Brooks Cascadia
Blick in den St. Antonio, ca. 700 Meter ü.n.N

Los Canarios nach El Pilar:










Ankunt in El Pilar

Roce de Los Muchachos
Höchste Stelle: Roce de los Muchacos, 2.426 Meter ü.n.N.


Observatorium am Roce de Los Muchachos

Aussichtspunkt am Roce de los Muchacos

"Natternköpfe" wachsen nur in schwindelerregenden Höhe am Caldera-Rand

Ein einzelner, neugieriger Rabe auf dem Gipfel



 Der steile Abstieg nach Tazacorte


Steiler abstieg mit Blick auf den Strand von Tazacorte
Aufstieg von Tazacorte (die Läufer kommen hier runter)

Blick auf Tazacorte (ca. 10 KM vor dem Ziel)
Bunt und gemütlich: Tazacorte

Läuferweisheit

Läuferweisheit